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Herma: Haftmaterialspezialist wächst schneller als der Markt

Die Erlöse in der Herma Gruppe steigen 2014 um 8,0 Prozent auf 282 Mio. Euro.
 

BU: Die Geschäftsführer Sven Schneller und Dr. Thomas Baumgärtner (von links) freuen sich über ein Umsatzplus von 8,0 Prozent im Geschäftsjahr 2014.

Mit einem Plus von 8 Prozent im Geschäftsjahr 2014 konnte die auf Selbstklebetechnik spezialisierte Unternehmensgruppe Herma erneut deutlich stärker wachsen als der Markt. Der Umsatz stieg von 261,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 282,0 Mio. Euro – der höchste Wert in der fast 110-jährigen Unternehmensgeschichte, wie jetzt gemeldet wird. Alle drei Geschäftsbereiche – Haftmaterial, Etiketten und Etikettiermaschinen – sollen zum Wachstum beigetragen haben. „Wir liegen damit auch deutlich über dem Plan, der ein Wachstum von lediglich 2,6 Prozent vorgesehen hatte“, so die Geschäftsführer Sven Schneller und Dr. Thomas Baumgärtner.

Wie Herma weiter ausführt, habe man trotz Russlandkrise und zum Teil nur geringer Wachstumsimpulse im Euroraum vor allem im Ausland zulegen können – um 11,2 Prozent von 143,7 Mio. Euro im Vorjahr auf jetzt 159,8 Mio. Euro. Die Exportquote stieg von 55 Prozent auf 56,7 Prozent. Im Inland lag der Zuwachs bei 3,9 Prozent. Für 2015 sind die Geschäftsführer „vorsichtig optimistisch“: Beim Umsatz steht ein Plus von 3,5 Prozent im Plan. „Gemäß der Entwicklung im ersten Quartal 2015 sind wir dabei auf Kurs“, so Schneller und Dr. Baumgärtner. Die Zahl der Mitarbeiter in der gesamten Herma Gruppe soll dabei weiter stark steigen – von 873 (Ende 2014) auf dann 913 zum Jahrsende 2015.

Der Geschäftsbereich Haftmaterial legte um 9,3 Prozent auf jetzt 161,6 Mio. Euro zu (im Vorjahr: 147,9 Mio. Euro), während der Gesamtmarkt für Haftmaterial lediglich 5 Prozent wachsen konnte. „Im Jahr 2014 haben wir kräftig in die Fertigungstechnik für sogenannte Spezialitäten investiert. Das versetzt uns in die Lage, künftig auch bei speziellen Haftmaterialien zu wachsen – ein sehr interessantes Segment“, so Geschäftsführer Dr. Thomas Baumgärtner, der auch den Bereich Haftmaterial leitet. 

Als ebenso wichtig wird aber auch der Ausbau der internationalen Aktivitäten, wie zum Bespiel zuletzt mit einem exklusiven Vertriebspartner für den Nahen Osten, gesehen. Im Bereich Etiketten entwickelte sich vor allem das Geschäft mit industriellen Abnehmern und Anbietern von logistischen Dienstleistungen deutlich positiv, wie Herma weiter meldet. 

„Wir profitieren vom wachsenden Online-Handel und dessen Bedarf an Versand- und Retouren-Etiketten“, so Geschäftsführer Sven Schneller. Trotz des traditionell stagnierenden Marktes für Bürobedarf konnte der Geschäftsbereich Etiketten damit insgesamt um 4,7 Prozent wachsen – von 78,4 Mio. Euro im Vorjahr auf jetzt 82,1 Mio. Euro. Den prozentual größten Zuwachs erzielte Herma nach eigenen Angaben im Geschäftsbereich Etikettiermaschinen. Ein Umsatz von 38,2 Mio. Euro bedeutet ein Plus von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (34,9 Mio. Euro).

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