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Hönle Gruppe steigert Umsatz im ersten Quartal auf 15,77 Mio. Euro

Betriebsergebnis vor Sondereffekten liegt bei 1,96 Mio. Euro

Der UV-Technologie-Hersteller Hönle Gruppe hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 die Umsätze um 8,7 % auf 15,77 Mio. Euro gesteigert.

Der UV-Technologie-Hersteller Hönle Gruppe mit Sitz in Gräfelfing bei München hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 die Umsätze um 8,7 % auf 15,77 Mio. Euro gesteigert. Das Unternehmen erzielte mit 1,96 Mio. Euro ein Betriebsergebnis ohne die Berücksichtigung von Sondereffekten auf Vorjahresniveau. Das Vorsteuerergebnis (EBT) lag bei 828.000 Euro nach 2,09 Mio. Euro im Vorjahr und das Konzernergebnis bei 383.000 Euro nach 1,45 Mio. Euro im Vorjahr.

Übernahme der Raesch Gruppe

Im Februar 2012 hat Hönle die Raesch Gruppe, einen Quarzglas-Spezialisten, übernommen. Die Raesch Gruppe besteht aus der Raesch Quarz (Germany) GmbH, Langewiesen und der Raesch Quarz (Malta) Ltd., Malta. Mit der Übernahme will sich Hönle nach eigener Aussage unabhängiger vom zum Teil zyklischen Anlagengeschäft machen und sich ein Geschäftsfeld mit gutem Wachstumspotenzial erschließen. Insbesondere der asiatische Wirtschaftsraum, in dem die Raesch Gruppe einen Großteil ihrer Auslandsumsätze erzielt, soll gute Entwicklungsperspektiven für die Produkte der Raesch Gruppe bieten.

Mit der Übernahme der Raesch Gruppe sollen sich für Hönle Synergien in mehreren Bereichen ergeben. Die Aladin GmbH und die UV-Technik Speziallampen GmbH setzen Quarzglasrohre der Raesch Gruppe für die Herstellung von UV-Mitteldruck- und Niederdruckstrahler ein. Synergien ergeben sich laut Hönle aber auch aus der Verlagerung von Fertigungsschritten der beiden Gesellschaften in die Raesch Gruppe. Produktionsprozesse könntenen dadurch effizienter und kostengünstiger gestaltet werden. Zudem biete der Standort Malta steuerliche Vorteile. Darüber hinaus erwartet Hönle positive Effekte durch die Nutzung des Vertriebsnetzes der Hönle Gruppe in Verbindung mit dem Vertriebsnetz der Raesch Gruppe und geht von einer positiven Unternehmensentwicklung der Raesch Gruppe aus.

Auswirkungen der Manroland-Insolvenz

Nach einem noch umsatzstarken ersten Quartal mit Manroland erwartet Hönle nach eigener Aussage ein zweites Quartal, in dem sich die Manroland-Insolvenz auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Hönle Gruppe auswirken wird. Ab dem dritten Quartal rechnet das Unternehmen wieder mit steigenden Umsätzen mit Manroland, im vierten Quartal sollen sich positive Effekte im Zuge der Fachmesse Drupa bemerkbar machen. Trotz eines niedrigeren Umsatzvolumens werde aufgrund der eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen zukünftig ein Ergebnisbeitrag mit Manroland erzielt werden, welcher auf dem Niveau liegen werde, das vor der Insolvenz realisiert wurde. Voraussetzung hierfür sei jedoch, dass der künftige Quartalsumsatz mit Manroland mindestens 70 Prozent des Umsatzniveaus des Vorjahreszeitraums betrage. Die negativen Ergebniseffekte der Manroland Insolvenz würden sich damit voraussichtlich auf das erste Halbjahr 2011/2012.

Auftragslage und Ausbilck auf Geschäftsjahr 2012

Der aktuelle Auftragsbestand und die Auftragseingänge der Hönle Gruppe liegen laut Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr aufgrund der Konsolidierung der Mitronic GmbH und der UV-Technik Speziallampen GmbH über dem Vorjahresniveau. Nach einem verhaltenen Oktober und November hätten die Auftragseingänge seit Dezember wieder spürbar zugenommen. Zudem verzeichne die Hönle Gruppe zuletzt auch wieder eine Verbesserung der Stimmung an den Absatzmärkten. Der Vorstand geht davon aus, dass die Hönle Gruppe einschließlich der ab Januar 2012 konsolidierten Umsätze der Raesch Gruppe einen Umsatz von 75 bis 80 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2011/2012 erzielen wird. Das Betriebsergebnis werde im zweiten Quartal voraussichtlich bei 1,5 bis 2 Mio. Euro liegen. Im dritten und vierten Quartal wird ein Betriebsergebnis von jeweils 2,5 bis 3,5 Mio. Euro erwartet.

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