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IVW: Abwärtstrend bei Zeitungsauflagen

Zuwächse im überregionalen Segment

Das dritte Quartal der IVW-Zeitungsauflagen stand unter keinem allzu günstigen Stern. Positive Zahlen weist das Segment der überregionalen Zeitungen auf. Lediglich das Handelsblatt und Neues Deutschland hatten hier mit Einbußen zu kämpfen. Am stärksten zugelegt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat mit 2,6 Prozent die Welt, die 263.589 Exemplare verkaufte. Die Süddeutsche Zeitung legte auch ohne gesteigerte Sonderverkäufe um 2,0 Prozent auf 438.865 verkaufte Exemplare zu. Die beiden Frankfurter Titel FAZ und Frankfurter Rundschau lagen mit Steigerungen um 0,1 beziehungsweise 0,5 Prozent nur leicht über Vorjahresniveau. Bei den regionalen Abo-Zeitungen dagegen ging der Trend im dritten Quartal 2001 eher nach unten. Wie in den vergangenen Monaten waren die Abo-Zeitungen im Osten vom Rückgang deutlich stärker betroffen als die Westblätter. Lediglich die Kaufzeitung Bild Ost legte um knapp 2,0 Prozent auf 746.005 verkaufte Exemplare zu. Die große Schwester Bild West schaffte eine Steigerung um 0,6 Prozent auf 3,9 Millionen Exemplare. Dagegen meldet das Gros der Kauftitel sinkende Auflagen. Ähnlich sah es bei den Wochenblättern aus: Einzig Die Woche aus Hamburg verzeichnet ein Plus von rund 2 Prozent.
Kein eindeutiger Trend lässt sich für den Sonntag als Zeitungstag ausmachen. So legten die beiden bundesweiten Springer-Titel Bild am Sonntag und Welt am Sonntag um 0,6 beziehungsweise 3,4 Prozent zu, und auch Sonntag aktuell im Südwesten baute die Auflage um weitere 8,5 Prozent auf über eine Mio. Exemplare aus. Die Hauptstadt-Titel Berliner Kurier, Berliner Morgenpost und BZ am Sonntag haben dagegen Käufer verloren. Der Tagesspiegel wiederum, der mit seiner Sonntagsausgabe seit kurzem stärker auf nationale Präsenz setzt, hat zwischen Juli und September am Wochenende 3.000 Exemplare mehr verkauft als im Vorjahreszeitraum.

IVW http://www.ivw.de

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