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Ilford-Entwickler wechseln zu Wifag-Polytype

Schweizer Maschinenhersteller will Kompetenz im Bereich Inkjet-Tinten und funktionale Schichten stärken
 
Das ehemalige Ilford-Team arbeitet jetzt für Wifag-Polytype

Dr. Lars Sommerhäuser (4.v.l.) und zehn weitere ehemalige Ilford-Mitarbeiter aus dem Bereich Forschung und Entwicklung arbeiten jetzt für die Wifag Polytype Group. Im Bild 4.v.r.: Jörgen Karlsson, CEO Polytype Converting AG und Wifag Maschinenfabrik AG; ganz links: Esa-Matti Aalto, Managing Director der Wifag-Polytype GmbH (Hamburg), einer Tochterfirma der Polytype Converting AG (Freiburg/Schweiz).

Die Schweizer Wifag Polytype Group, Hersteller von Maschinen im Bereich Zeitungsdruck, Verpackungsproduktion und Beschichtung, baut ihr Forschungs- und Entwicklungsteam aus: Zum 1. Februar 2014 wechselten der frühere Chief Operating Officer (COO) und Geschäftsführer der Ilford Imaging Switzerland GmbH in Marly (Schweiz), Dr. Lars Sommerhäuser sowie zehn Chemiker, Laboranten und Prozessingenieure von Ilford zu Wifag-Polytype. Dies gab das Unternehmen am 8. Mai 2014 bekannt. Mit dem neuen Team will man "die Kompetenz für die Entwicklung von Inkjet-Tinten und funktionalen Schichten" stärken. Der Fotopapierhersteller Ilford Imaging war im vergangenen Jahr in Konkurs gegangen.

Mit der Verpflichtung des Kernteams aus der Forschung und Entwicklung bei Ilford soll, wie es in der Pressemitteilung heißt, "der Wandel der Wifag Polytype Group weiter vorangetrieben werden". Die Bereiche Anlagenbau, konventioneller Druck und Beschichtung, Automation und Workflow, Softwarelösungen und Digitaldruck würden nun um die Tintenformulierung und die Entwicklung von funktionalen Schichten ergänzt werden.

Wifag-Polytype will sich mit diesem Schritt auch neue Geschäftsbereiche ausserhalb von Publishing und Packaging erschließen. Der promovierte Maschinenbauingenieur Sommerhäuser verweist auf die Expertise des ehemaligen Ilford-Teams, die von funktionalen Folien für Medizin und Landwirtschaft über optische Filme für Displays bis hin zur beschichteten Substraten für die Batterie- und RFID-Chip-Produktion reicht. Durch die Möglichkeiten der Wifag Polytype Group in der Beschichtungstechnik wie auch in der konventionellen und digitalen Drucktechnik könnten nun "komplexe Projekte für Kunden mit eigenem Know-how realisiert und Komplettlösungen angeboten werden".

Das Team aus Chemikern, Laboranten und Prozessingenieuren unter Leitung von Lars Sommerhäuser soll laut Wifag-Polytype ein weiteres "Kompetenz-Center" bilden. Dieses Modell habe man bereits mit dem Digital Competence Center (DCC) unter Leitung von Roger Ineichen und mit dem Automation Competence Center (ACC) unter Leitung von Rolf Mani realisiert.

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