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In Saarbrücken haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber geeinigt

Neuer Haustarifvertrag für Redakteure, Verlagsmitarbeiter und Drucker bringt Lohnerhöhungen
Saarbrücker Zeitung

In Saarbrücken wird es einen neuen Haustarifvertrag geben.

Während heute in Düsseldorf die Manteltarifverhandlungen für Redakteure an Tageszeitungen und morgen in Frankfurt am Main die Tarifrunde für die Druckindustrie fortgesetzt werden, gab es in Saarbrücken bereits ein Ergebnis. Dort haben sich die Geschäftsführungen der Verlage von Saarbrücker Zeitung, Trierischem Volksfreund und Pfälzischem Merkur "grundsätzlich auf Haustarifverträge für die Beschäftigten in den Verlagen, Redaktionen und Druckereien geeinigt", heißt es in einem Bericht der Saarbrücker Zeitung.

Mit der Gewerkschaft Verdi und dem Deutschen Journalisten-Verband wurden für die Mitarbeiter in den Verlagen und Redaktionen Einmalzahlungen von 500 Euro in 2011 und 400 Euro in 2012 vereinbart. Ab 1. Oktober 2012 gibt es eine Gehaltserhöhung von 1,5 Prozent. Für die Drucker wurden drei Abschlagszahlungen von je 500 Euro vereinbart, die auf künftige Lohnerhöhungen aus einem Flächentarifabschluss für die Druckindustrie angerechnet werden sollen. "Das Verhandlungsergebnis zeigt deutliche Züge eines Kompromisses", sagte Verdi-Verhandlungsführer Matthias von Fintel. "Die Regelungen des geltenden Manteltarifvertrages sind gesichert", so DJV-Verhandlungsführerin Gerda Theile. 

Für den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Saarbrücker Zeitungsgruppe, Joachim Meinhold, ist die Einigung "ein tragfähiger Kompromiss", der Planungssicherheit für Unternehmen und Mitarbeiter schaffe.

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