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Insolvente Druckerei Ludwig Auer hofft weiter

Großteil der 117 Beschäftigen in Transfergesellschaft gewechselt

Die Buchbinderei der Ludwig Auer GmbH wird vom Insolvenzverwalter Sebastian Braun als einer der „lukrativen Geschäftsbereiche" gesehen.

Für die insolvente Druckerei Ludwig Auer GmbH (Donauwörth) scheint es noch Hoffnung zu geben.

Wie die Allgäuer Zeitung berichtet werden von Seiten des Insolvenzverwalters Sebastian Braun Gespräche mit Interessenten geführt. Der überwiegende Teil der 117 Beschäftigten der Druckerei sei zudem bereits in eine Transfergesellschaft gewechselt. Braun sagte außerdem, dass es durchaus „lukrative Geschäftsbereiche“ im Unternehmen gebe. Hier seien vor allem die Bereiche Buchbinderei, Technik und Verlagsservice hervorzuheben. „Wir können den Standort Donauwörth erhalten,“ ist der Nördlinger Fachanwalt für Insolvenzrecht überzeugt.
Die Ludwig Auer GmbH hatte am 18. Juni Insolvenz angemeldet, wir berichteten. Das Insolvenzverfahren wurde nun am 31. August eröffnet. Als Gründe für die Schieflage des Unternehmens wurden extreme Schwankungem in der Auftragslage, eine zu geringe Auslastung, beständiger Preisverfall der Produkte sowie steigende Rohstoffpreise genannt.
Von der Insolvenz der Ludwig Auer GmbH nicht betroffen ist der Auer Verlag, der Teil der AAP Lehrfachverlage GmbH ist.

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