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Insolvente Druckerei Ploetz steht vor Rettung

Investoren wollen 70 Prozent der Anteile übernehmen

Die insolvente Druckerei Ploetz in St. Stefan in Österreich hat einen möglichen Investor gefunden.

Die insolvente Druckerei Ploetz (St. Stefan/Österreich) hat mögliche Investoren gefunden. Nach Angaben der Kleinen Zeitung will eine Investorengruppe 70 Prozent der Gesellschaftsanteile an der ehemaligen Druckerei Ploetz übernehmen. Die drei österreichischen Investoren wollen sowohl Umsatz als auch Mitabeiterzahl der Druckerei ausbauen.

Die Verträge sollen am 21. Dezember unterschrieben werden. Die ehemalige Ernst Ploetz Druck- und Verlagshaus (momentan VDM Druck GmbH) hatte Anfang Oktober dieses Jahres Insolvenz angemeldet. Damals sagte Geschäftsführer Christian van der Fecht: „2006 haben wir zehn Millionen Euro in ein neues Produktionsgebäude in St. Marein investiert. Ein halbes Jahr später fiel ein Großkunde weg, danach traf uns der Konkurs eines Partners finanziell.“ Die Bank habe daraufhin im Herbst dieses Jahres keine Kredite mehr gewährt.

Während der Insolvenz seien Forderungen in Millionenhöhe aufgetaucht, die mit dem eigenen Vermögen nicht gedeckt werden konnten. Ein Investor war daher dringend gesucht. Die potentiellen Investoren und Hauptgläubiger, also die Banken, hätten sich nun, also nur zwei Monate später, auf einen Sanierungsplan geeinigt. Das Druckzentrum in St. Marein bleibe somit bestehen und alle 33 Mitarbeiter behielten ihren Arbeitsplatz. Auch der Name Ploetz soll wieder übernommen werden.

Der Grazer Anwalt Bernhard Astner, der die Investorengruppe als Treuhänder vertritt, sagt dazu: „Mit der Bank ist im Großen und Ganzen alles abgestimmt, ein paar Details müssen noch geklärt werden.“ Ihm zufolge wird der Sanierungsplan am 21. Dezember beschlossen. Laut Astner soll die Druckerei vom Umsatz und von den Beschäftigten her sogar ausgebaut werden. „Ich gehe davon aus, dass der Mitarbeiterstand bis 2012 auf 46 Personen anwächst.

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