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Insolvente Neef + Stumme prüft Mitarbeiterbeteiligungs-Modell

Gesunkenes Auftragsvolumen führt zu Personalabbau

Neue Idee für die insolvente Druckerei Neef + Stumme GmbH & Co. KG (Wittingen): Einem Bericht der Aller-Zeitung zufolge denken Geschäftsführung und Belegschaft zur Rettung der Firma über eine Mitarbeiterbeteiligung nach. Entlassungen seien aber angesichts der Marktlage dennoch nicht ausgeschlossen.
Zwar haben die Gesellschafter Dr. Dorothy Stumme und Andreas Bauer signalisiert, sich weiter engagieren zu wollen, doch nun wird auf Initiative des Betriebsratsvorsitzenden Rolf Malzahn geprüft, ob es zusätzlich eine Mitarbeiterbeteiligung geben kann. Andreas Bauer und auch die Mitarbeiter sollen sehr positiv auf diesen Vorschlag reagiert haben. Derzeit werde geprüft, wie die Mitarbeiter eingebunden werden können und ob es die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit einer Bank gibt. Denkbar wäre laut Bauer, durch die Mitarbeiter eine GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) oder eine Genossenschaft zu gründen, die als stiller Teilhaber in das Unternehmen einsteigt.
»Personalanpassungen« würden sich – so wird Bauer zitiert – trotzdem nicht vermeiden lassen: »Wir haben durch die Insolvenz keine wirklichen Einbrüche. Aber durch die allgemeine Marktlage ist das Auftragsvolumen gesunken.« Genauer beziffern wollte Bauer den möglichen Personalabbau nicht.

Neef + Stumme GmbH & Co. KG http://www.neef-stumme.de

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