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Insolvenzverfahren eröffnet

64 Mitarbeiter müssen gehen

Das Insolvenzverfahren der Druckerei Georg Kohl (Brackenheim) wurde am 29. November vom Heilbronner Amtsgericht eröffnet. Nach Angaben der Heilbronner Stimme könne nun die angekündigte Umstrukturierung beginnen. Dabei sollen rund 64 Stellen gestrichen werden. Außerdem sollen die Arbeitszeiten der Kernbelegschaft flexibler gestaltet werden.

Der vom Gericht bestimmte Insolvenzverwalter Tibor Braun führe eigenen Angaben zufolge bereits Gespräche mit fünf potenziellen Investoren. „Zielsetzung ist, dass wir im Laufe des Monats Dezember Klarheit an dieser Front bekommen“, so der Stuttgarter Rechtsanwalt. Tibor Braun wird übergangsweise die Geschäfte selbst fortführen.
Momentan beschäftigt Georg Kohl noch 300 Mitarbeiter. Am Ende sollen rund 230 Stellen bleiben. 57 Mitarbeiter könnten in eine sechs Monate laufende Transfergesellschaft wechseln, der Rest der Stellen werde sozialverträglich abgebaut. „Wir müssen die Belegschaftsgröße an die realistisch zu erwartenden Umsätze anpassen,“ bekräftigte Braun den „unumgänglichen“ Personalabbau.

Die Druckerei Georg Kohl hatte am 28. September 2010 einen Insolvenzantrag gestellt, wir berichteten. Grund für den Insolvenzantrag waren nach Angaben des Unternehmens die harten Wettbewerbsbedingungen der Druckbranche sowie ein starker Umsatzeinbruch im Sommer.

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