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Internet: Schlechte Noten für Medienkonzerne

Viele Möglichkeiten des Mediums bleiben ungenutzt

Die europäischen Medienkonzernen müssen ihre Online-Strategien dramatisch ändern, wenn sie auch weiterhin wettbewerbsfähig sein wollen. Das erklärte das Marktforschungsunternehmen Forrester Research in einem aktuellen Report
Spätestens nach dem ersten Online-Jahr sollten Medienunternehmen anstreben, mindestens 50 Prozent des Online-Umsatzes aus anderen Quellen als (Banner-)Werbung zu erwirtschaften, rät Forrester. Im Printbereich liege dieser Anteil aber erst bei rund 30 %. Außerdem fordert Forrester die Anbieter auf, ihre Inhalte dynamischer zu präsentieren, um mehr Besucher und Sponsoren anzuziehen. Bei der Produktion der Inhalte komme es zunehmend auf "Echtzeit-Prozesse" an, so Forrester. Durch XML-fähige Content-Management-Systeme müssten die Medienhäuser sicher stellen, dass ihre Autoren die Dokumente in einer Stunde von der Rohfassung an online stellen könnten. Außerdem werde noch zu wenig versucht, die Anziehungskraft der Seiten durch Chatrooms oder Foren zu steigern. Je mehr Konkurrenten im Netz sind, desto wichtiger werde es die Nutzer durch Benutzergemeinschaften (Communities) zu binden. Ein Kernfaktor für den Erfolg sei dabei die Ausgliederung der Online-Aktivitäten in einen eigenständigen Geschäftsbereich.

http://www.forrester.com

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