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Investor für Hammesfahr Vertriebs GmbH gesucht

Mitarbeiter-Gehälter sind bis Ende März gesichert

Die Druckerei Hammesfahr meldete im Januar Insolvenz an. Nun sucht sie einen Käufer.

Die insolvente Druckerei Hammesfahr aus Haan bei Düsseldorf sucht einen Investor. Der vorläufige Insolvenzverwalter Stephan Ries (Rechtsanwalt im Schultze-&-Braun-Verbund) sieht eigenen Angaben zufolge gute Chancen, trotz des Insolvenzantrags der Hammesfahr Vertriebs GmbH vom 4. Januar, die Großdruckerei zu erhalten. „Die Räumlichkeiten sind modern, der Maschinenpark und die Technik sind auf dem neuesten Stand, die Kunden sind mit den Leistungen von Hammesfahr immer sehr zufrieden“, berichtet Ries. Auch die Banken zeigten sich nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters sehr kooperativ.

Ries halte daher den Geschäftsbetrieb bei Hammesfahr ohne Einschränkungen aufrecht; weitere Gesellschaften der Hammesfahr-Unternehmensgruppe sind von der Insolvenz zunächst nicht betroffen. Gleichzeitig mache er sich auf Suche nach einem Investor, der bei Hammesfahr einsteige und der Gesellschaft auf diese Weise einen Neustart ermögliche. „Die Geschäftsführung hat den Insolvenzantrag erfreulicherweise sehr früh gestellt, sodass die Aussichten für das Unternehmen gut sind.“ Die Löhne und Gehälter der 30 Mitarbeiter sind bis Ende März über das Insolvenzgeld abgesichert.

Hammesfahr wurde 1933 von Kurt Hammesfahr gegründet und hat sich seitdem zu einem Spezialisten für Druck und Druckveredelung entwickelt. Beliefert werden u.a. Kunden wie Telekom, L’Oreal, Mercedes oder die Deutsche Bahn AG. Zuletzt hatte das Unternehmen stark in moderne Maschinen investiert und seine Kapazitäten ausgeweitet. Allerdings zogen die Auftragszahlen Unternehmensangaben zufolge nicht wie erhofft an.

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