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Investoren lassen Press-Sense fallen

Gerichtlich bestellter Verwalter führt das Unternehmen fort

Die Softwarefirma Press-Sense (Or Akiva/Israel) ist in finanziellen Schwierigkeiten. Wie das Unternehmen am 9. März bestätigte, haben die beiden wichtigsten Investoren – Vertex und Evergreen – ihr Engagement in die Firma eingestellt. Der Darlehensfond Plenus, der Press-Sense im Jahr 2008 fünf Mio. US-Dollar geliehen hatte, hat daraufhin die Einsetzung eines gerichtlich bestellten Verwalters beantragt, um das Unternehmen weiterzuführen.
Rechtsanwalt Paz Rimer wurde die Kontrolle und Fortführung von Press-Sense übertragen. Rimer hat daraufhin ein Management-Team unter Leitung des bisherigen CEO Amir Shaked eingesetzt, das die Geschäfte weiterführt.
Die Geschäftsleitung, Plenus und Rimer haben die Gespräche mit verschiedenen Interessenten aufgenommen, die eine Weiterentwicklung der „Business Flow Automation“-Plattform ermöglichen würden. Presse-Sense bietet unter diesem Begriff Softwarelösungen für Web-to-Print-Anwendungen an.
Das Unternehmen soll unterdessen – was Kosten und Personal angeht – an die „prognostizierten Einnahmen und finanziellen Möglichkeiten angepasst werden".

Press-Sense http://www.press-sense.com

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