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Jedes siebte Internetunternehmen am Neuen Markt gefährdet

Studie des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers

Jedem siebten Internetunternehmen am Neuen Markt könnte einer Studie zufolge in den kommenden 24 Monaten die Zahlungsunfähigkeit drohen. Das meldet die NAchrichtenagentur AP. Das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers untersuchte nach eigenen Angaben vom Montag 56 am Neuen Markt gelistete Internetfirmen. Danach sind acht Gesellschaften der Branche gefährdet, eine davon akut. Die in den letzten Wochen durchgeführte Studie zeige ferner, dass Internetwerte für Investoren derzeit nur in bestimmten Segmenten profitabel seien. Von den bedrohten Unternehmen zählen drei zu den Anbietern, die anderen Unternehmen mittels Software den Zugang zum elektronischen Handel ermöglichen. Fünf Gesellschaften sind dem Bereich E-Commerce zuzurechnen. Von den untersuchten Unternehmen entwickelten sich 34 positiv gegenüber dem Emissionspreis, bei 22 Firmen sei der aktuelle Kurs dagegen unter den Emissionspreis gefallen. Zwar erzielten fast alle Börsengänge im Bereich Internet Zeichnungsgewinne. «Langfristig gesehen fällt die relative Performance vieler Unternehmen jedoch hinter die Entwicklung des NEMAX All Share zurück», hieß es in der Studie. Ein Grund hierfür sei mit Sicherheit die enttäuschte Erwartung von Investoren über die nicht erreichten Planziele, die einige Unternehmen in die Nähe von Liquiditätsengpässen führen könnten. So wurden 1999 den Angaben zufolge zwar die Umsatzziele der Unternehmen erreicht, jedoch lagen die operativen Ergebnisse durchschnittlich 53 Prozent unter den Planvorgaben.
Ein wesentlicher Faktor der Investitionsentscheidung bei Internetwerten sollte die Analyse des Geschäftsmodells und der Unternehmensplanungen sein, da die Einhaltung realistischer Planziele nachhaltig die Kursentwicklung der Unternehmen beeinflusse, empfahlen die Experten.

PricewaterhouseCoopers http://www.PricewaterhouseCoopers.com

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