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KBA: Auch im Rollen- und Sondermaschinenbau sollen Stellen gestrichen werden

Mehrere hundert Mitarbeiter in Frankenthal, Trennfeld und Würzburg betroffen

Angesichts des durch die globale Wirtschafts- und Werbeflaute stark geschrumpften Nachfragevolumens hat der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer AG (KBA) bereits im ersten Quartal 2009 die Neuausrichtung des Geschäftsbereiches Bogendruckmaschinen auf einen kleineren Markt mit der Anpassung der Kapazitäten an den in- und ausländischen Produktionsstandorten eingeleitet. Mittlerweile haben etwa 700 der ehemals 3500 Beschäftigten in diesem Segment den Konzern verlassen, davon über 400 das Bogenoffsetwerk in Radebeul bei Dresden. Dort soll die Belegschaft bis zum Jahresende von aktuell 1700 auf 1410 Mitarbeiter schrumpfen.
Angesichts der über das laufende Geschäftsjahr hinaus sehr verhaltenen Marktperspektiven sieht der KBA-Vorstand nunmehr auch im Geschäftsbereich Rollen- und Sondermaschinen keine Alternative zur Neuorientierung der Umsatz- und Kapazitätsplanung. Das Weltmarktvolumen sei um rund die Hälfte geschrumpft und die Hoffnung auf bessere Zeiten sei keine unternehmerische Strategie. Auch die Überbrückung einer länger anhaltenden gravierenden Unterauslastung allein durch die seit Jahresbeginn an den Rollen-Standorten praktizierte Kurzarbeit hält das KBA-Management für keine tragfähige Lösung. Angesichts der enormen Überkapazitäten in den eigenen Werken und bei den Mitbewerbern sei vielmehr schon im laufenden Jahr eine Reduzierung der Kernbelegschaft um mehrere hundert Mitarbeiter geboten. Zur Größenordnung der Stellenreduzierung will sich der Vorstand erst nach den Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern und dem Tarifpartner äußern. Zurzeit sind in den drei betroffenen Werken Frankenthal/Pfalz, Trennfeld und Würzburg 3170 Mitarbeiter (inklusive Auszubildende) tätig.

Koenig & Bauer AG (KBA) http://www.kba-print.de

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