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KBA: In Frankenthal verbleiben 164 von 371 Mitarbeitern

Einigung über Kapazitätsanpassung am rheinland-pfälzischen Standort
 

Angesichts des deutlich geschrumpften Weltmarktes für Rollenoffsetdruckanlagen muss KBA die Mitarbeiterzahl der stark von diesem Segment abhängigen Frankenthaler Gesellschaften Albert-Frankenthal GmbH und KBA-FT Engineering GmbH auf insgesamt 164 reduzieren.

Der Vorstand der Koenig & Bauer AG (KBA), die Geschäftsführer der beiden Tochtergesellschaften Albert-Frankenthal GmbH und KBA-FT Engineering GmbH, Pfalz Metall, die Arbeitnehmervertreter am Standort Frankenthal und die IG Metall haben sich auf eine Kapazitätsanpassung im rheinland-pfälzischen KBA-Werk geeinigt. Entsprechende Verträge wurden jetzt unterzeichnet, wie KBA aktuell meldet. 

Angesichts des in den letzten Jahren deutlich geschrumpften Weltmarktes für Rollenoffsetdruckanlagen und der dadurch verursachten Unterauslastung der stark von diesem Marktsegment abhängigen Frankenthaler Unternehmen sieht die Einigung vor, dass die Mitarbeiterzahl beider Gesellschaften auf insgesamt 164 (84 bei der Albert-Frankenthal GmbH und 80 bei der KBA-FT Engineering GmbH) reduziert wird. Durch die Personalanpassung sollen die Auslastung verbessert und die schon länger anhaltenden Verluste der beiden Tochterunternehmen zeitnah beendet werden. 

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind bei der Albert-Frankenthal GmbH 222 und bei der KBA-FT Engineering GmbH 149 Mitarbeiter beschäftigt. Davon werden noch 28 durch natürliche Fluktuation ausscheiden. Entsprechend betrifft die jetzige Vereinbarung etwa 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sollen bis zum 31. Oktober 2014 betriebsbedingt gekündigt werden und erhalten die Möglichkeit, sich ab 1. Januar 2015 für ein Jahr in einer Transfergesellschaft für eine neue Aufgabe zu qualifizieren. Die Abfindung der ausscheidenden Mitarbeiter orientiert sich am 2011 abgeschlossenen Sozialtarifvertrag, zukünftig gelten die Sozialplanregelungen des Werkes Würzburg. Ein neuer Ergänzungstarifvertrag und Rahmenverträge regeln zukünftig die Auftragsvergabe zwischen dem Konzern und den beiden Frankenthaler Gesellschaften.

Der Vorstand der Koenig & Bauer AG bedauert den Verlust der Arbeitsplätze und verweist auf die intensiven Bemühungen, zusätzliche Aufträge aus dem Konzern und anderen Branchen für das Werk Frankenthal zu generieren. Da diese im Volumen aber nicht ausreichten und auch in anderen KBA-Werken umfangreiche Kapazitätsanpassungen erforderlich waren, sieht man keine andere Möglichkeit, um die für einen wirtschaftlichen Betrieb völlig unzureichende Auslastungssituation nachhaltig zu verbessern. Das vom Vorstand gemeinsam mit den Geschäftsleitungen vor Ort für die beiden GmbHs erarbeitete Business Model mit insgesamt 164 Mitarbeitern mache die Fortführung des KBA-Standorts Frankenthal wesentlich aussichtsreicher als eine weiter anhaltende Unterbeschäftigung mit hohen Verlusten, wie es bei KBA heißt.

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