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KBA: Positive Halbjahreszahlen

Periodenüberschuss stieg um 75,8 Prozent

Die Koenig & Bauer-Gruppe als weltweit drittgrößter Hersteller von Drucksystemen und peripheren Anlagen ist im ersten Halbjahr 2001 erneut deutlich gewachsen. Mit dem Bogen- und Rollendruckmaschinen für den Akzidenz-, Zeitungs-, Verpackungs- und Wertpapierdruck wurden Umsatzerlöse von Euro 619,0 Mio. erzielt (2000: 473,5 Mio.). Gleichzeitig konnte der Periodenüberschuss um 75,8% auf Euro 36,4 Mio. gegenüber Euro 20,7 Mio. im ersten Halbjahr 2000 verbessert werden. Das Ergebnis je Aktie/DVFA verdoppelte sich auf Euro 1,37 nach Euro 0,61 per 30.06.2000.
Damit setzte die KBA-Gruppe trotz der konjunkturellen Eintrübung in einigen bedeutenden Absatzmärkten den seit drei Jahren anhaltenden dynamischen Wachstumskurs auch in 2001 fort. Für das zweite Halbjahr plant KBA weiter steigende Lieferungen zur Erreichung des anvisierten Konzernumsatzes von Euro 1,25 Mrd. sowie eine deutliche Ergebnisverbesserung auf ca. Euro 80 Mio. für das Geschäftsjahr 2001.
Der Auftragseingang lag per 30.06 mit Euro 737,5 Mio. um 2,1% unter dem Vorjahreswert (2000: Euro 752,9 Mio.). Darin enthalten sind Euro 130,1 Mio. durch die Erweiterung des Konsolidierungskreises um die neu erworbenen Tochtergesellschaften. Der Auftragsbestand stieg gegenüber dem Vorjahr um 10,2% auf Euro 1.370,5 Mio. an. Euro 123,1 Mio. entfallen auf die Erstkonsolidierung der Akquisitionen KBA-GIORI S.A. und HGO. Bedingt durch die hohe Auslastung und die Vergrößerung der KBA Gruppe (+173 Mitarbeiter durch Akquisitionen) stieg die Anzahl der Beschäftigten per 30.06. konzernweit auf 7.400 Mitarbeiter, 782 mehr als zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres.
Die beiden Geschäftsbereiche Bogendruckmaschinen (Bogenoffset- und Wertpapiermaschinen) und Rollendruckmaschinen (Zeitungs-, Akzidenz Rollenoffset und Illustrationstiefdruckmaschinen) trugen mit Euro 312,3 Mio. bzw. Euro 306,7 Mio. annähernd zu gleichen Teilen zum Halbjahresumsatz bei.
Im Editorial von DD 32 stand fälschlicherweise, dass Analysten zum Verkauf der KBA-Aktien raten würden. Genau das Gegenteil ist der Fall. Wir bitten diesen Druckfehler zu entschuldigen.

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