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KBA: Verhaltene Nachfrage bei Großanlagen, aber Auftrags- und Umsatzplus

Konzern im 1. Quartal 2007 mit Umsatzplus von 33,9 %

Im ersten Quartal 2007 lag der Auftragseingang des Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer AG (KBA) auf Konzernebene trotz der aktuell verhaltenen Nachfrage bei Großanlagen für den Zeitungs- und Illustrationstiefdruck mit 350,9 Mio. Euro um 3,0 % höher als im Vorjahr (2006: 340,6 Mio. Euro). Mit einem Plus von 7,3 % legte der Geschäftsbereich Rollen- und Sondermaschinen auf 180,2 Mio. Euro (2006: 167,9 Mio. Euro) zu, was allerdings vor allem aus der weiter recht lebhaften Nachfrage nach Sondermaschinen resultiert.
Im Segment Bogenoffsetmaschinen erreichten die Bestellungen mit 170,7 Mio. Euro in etwa das Vorjahresniveau (2006: 172,7 Mio. Euro). Der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten 2007 überstieg mit 414,2 Mio. Euro das Vorjahresquartal (2006: 309,4 Mio. Euro) um 33,9 %. Durch die stark gestiegenen Auslieferungen von Akzidenz- und Wertpapier-Druckmaschinen nahm der Segmentumsatz bei Rollen- und Sondermaschinen von 146,7 Mio. Euro auf 257,6 Mio. Euro überdurchschnittlich zu. Der Umsatz mit Bogenoffsetmaschinen blieb mit 156,6 Mio. Euro (2006: 162,7 Mio. Euro) im ersten Quartal noch hinter der Jahresplanung zurück.
Durch den starken Umsatzanstieg reduzierte sich der Auftragsbestand im Konzern zum 31. März auf 885,4 Mio. Euro (2006: 1.072,1 Mio. Euro). Im eher kurzfristigen Geschäft mit Bogenoffsetmaschinen sichere »der recht hohe Auftragsbestand von 319,5 Mio. Euro (2006: 321,7 Mio. Euro) die Auslastung der Werke in Radebeul und Tschechien bereits bis in die zweite Jahreshälfte hinein«, so KBA wörtlich in einer Presseverlautbarung.
Dagegen werde es im zweiten Halbjahr angesichts der im Geschäftsbereich Rollen- und Sondermaschinen mit 565,9 Mio. Euro (2006: 750,4 Mio. Euro) nicht mehr so gut mit großen Zeitungs- und Tiefdruckanlagen gefüllten Auftragsbücher zu einer deutlich geringeren Auslastung der westdeutschen Produktionswerke kommen.
In diesem Zusammenhang weist der KBA-Vorstandsvorsitzende Albrecht Bolza-Schünemann auf die Entwicklungen am Medienmarkt hin, die zumindest vorübergehend Investitionsentscheidungen vieler Zeitungs- und Verlagsunternehmen bremsen. KBA will im Rahmen der Möglichkeiten Auslastungsschwankungen zunächst durch flexible Arbeitszeiten, die interne Verlagerung von Fertigungsaufträgen bzw. die verstärkte Eigenfertigung abfedern. Darüber hinaus beschäftigt sich der Vorstand angesichts erkennbarer Markttrends auch mit der künftigen Kapazitätsausrichtung im Rollenbereich.

Koenig & Bauer AG http://www.kba-print.de

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