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KBA in der Gewinnzone

Druckmaschinenhersteller bleibt mit Neunmonatszahlen auf Kurs
 

Mit über 30 bereits in diesem Jahr weltweit bei Verpackungs- und Internetdruckern installierten Maschinen ist die zur Drupa neu vorgestellte Großformatbaureihe KBA Rapida 145 nach eigener Aussage gut eingeschlagen.

Nach Verlusten von 26,6 Mio. Euro in den ersten neun Monaten im Vorjahr liegt der Druckmaschinenbauer Koenig & Bauer dieses Jahr im Vergleichszeitraum in der Gewinnzone. Erreichte das Vorsteuerergebnis 2011 erst am Jahresende +3.3 Mio. Euro, beträgt das Ergebnis vor Steuern in diesem Jahr bereits nach neun Monaten 12,5 Mio. Euro. Der Konzern sei auf Kurs, seine Jahresziele zu erreichen, sagte Vorstandschef Claus Bolza-Schünemann. Der Vorsteuergewinn soll über dem Neunmonats-Wert liegen, der Umsatz über 1,2 Milliarden Euro steigen. Von Januar bis Ende September kletterten die Erlöse um 17 Prozent auf 916,2 Mio. Euro.

Obwohl die Bestellungen bei Bogenoffsetmaschinen aufgrund der Fachmesse Drupa gegenüber 2011 um etwa 10% zulegten, erreichte der Auftragseingang insgesamt (Bogen-, Rollen- und Sondermaschinen) mit 826,0 Mio. Euro nicht den Rekordwert von 2011 (1,156 Mrd. Euro), der durch Großaufträge für Spezialmaschinen geprägt war.

Dabei übertraf der Auftragseingang bei Bogendruckmaschinen mit 517,8 Mio. Euro aber den Vorjahreswert um knapp 10 %. Der Umsatz im Bereich Bogenoffset lag in den ersten neun Monaten mit 395,4 Mio. Euro noch auf Vorjahresniveau (397,4 Mio. Euro).

Die Neuaufträge bei Rollen- und Sondermaschinen lagen mit 308,2 Mio. Euro um rund 55 % unter dem Vorjahreswert von 683,7 Mio. Euro. Bei Rotationsanlagen für den Zeitungs- und Akzidenzdruck verstärkte nach eigenen Angaben die wachsende Bedeutung der Online-Medien die konjunkturbedingte Investitionszurückhaltung. Dagegen stieg der Umsatz in diesem längerfristig orientierten Geschäftsbereich durch vermehrte Lieferungen früher gebuchter Aufträge um 34,1 % auf 520,8 Mio. Euro an.

Der Auftragsbestand Ende September liegt mit 735,5 Mio. Euro zwar um ca. 75 Mio. Euro unter dem Vorjahr, aber um 171 Mio. Euro über dem 2010er Wert. Eine starke Verbesserung um über 40 Mio. Euro meldet KBA beim Betriebsergebnis. Nach –20,4 Mio. Euro in der Vorjahresperiode wird es aktuell mit +20,5 Mio. Euro ausgewiesen, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Die KBA-Gruppe beschäftigt inklusive der 411 Auszubildenden aktuell 6.312 Mitarbeiter (Vorjahr 6.446).

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