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KBA meldet Umsatzsteigerung und Auftragsplus für das erste Halbjahr

Ausblick: Über 1,1 Mrd. Euro Umsatz und höherer Vorsteuergewinn angestrebt

Der Aufwärtstrend bei der Koenig und Bauer AG geht weiter.
So gab der Konzern jetzt die offiziellen Zahlen für das erste Halbjahr bekannt. Sowohl Auftragslage als auch Umsatz und Ergebnisse haben sich demnach verbessert. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010 konnte die Koenig & Bauer AG den Umsatz um 4,5 % im Vergleich zum Vorjahr auf 473,2 Mio. Euro steigern. Außerdem erreichte KBA im zweiten Quartal mit –0,7 Mio.Euro ein beinahe ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern (EBT). Das operative Ergebnis war im zweiten Quartal mit +0,5 Mio. Euro positiv.
Nach den ersten drei Monaten hatte der Vorsteuerverlust umsatzbedingt noch bei –21,3 Mio. Euro gelegen. Aufgrund des noch vorhandenen Umsatzrückstandes werde ein Vorsteuerergebnis von –22,0 Mio. Euro ausgewiesen. Dieses hat sich allerdings gegenüber dem Vorjahr (–47,4 Mio. Euro) stark verbessert. Das operative Konzernergebnis für die ersten sechs Monate verbesserte sich von –42,4 Mio. Euro in 2009 auf –18,9 Mio. Euro im laufenden Jahr. Das Halbjahres-Ergebnis nach Steuern beträgt –20,3 Mio. Euro (2009: –46,8 Mio. Euro), das Ergebnis je Aktie –1,23 Euro.
Der Auftragsbestand im Konzern war mit 541,1 Mio. Euro Ende Juni 2010 um über 100 Mio. Euro höher als zum Quartalsbeginn und lag so-gar leicht über dem Vorjahreswert von 537,8 Mio. Euro, als noch größere Rotationsaufträge aus der Zeit vor der Finanzkrise in den Auftragsbüchern standen. Aufgrund der besseren Auslastung sei die Kurzarbeit in den Bogenoffsetwerken im Juni beendet worden. Auch an anderen Produktionsstandorten wurde dieses Instrument auslastungsbedingt reduziert und wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr – zumindest vorläufig – auslaufen.
Mit 6 445 Mitarbeitern im Konzern ging die Zahl der Beschäftigten Ende Juni gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt (7 411) um knapp 1 000 zurück. Im Vergleich zum Ausbruch der Konjunkturkrise im Sommer 2008 sank die Stellenzahl um etwa 1 700. Rund 300 Beschäftigte werden in den nächsten Monaten durch bereits feststehende Austritte und Altersteilzeitregelungen ausscheiden. Danach soll die Anpassung im Personalbereich weitgehend abgeschlossen sein. Am Ende will der Konzern etwa 6 100 Beschäftigte zählen.
Angesichts der seit gut fünf Monaten wieder deutlich lebhafteren Druckmaschinennachfrage und der dadurch wesentlich verbesserten Auftragslage und Auslastung der Produktionswerke bekräftigt der KBA-Vorstand seine bisherige Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Diese sieht trotz der deutlich dünneren Personaldecke und ausgeweiteter Eigenfertigung eine Steigerung des Konzernumsatzes um rund 7,5 % auf über 1,1 Mrd. Euro (2009: 1,05 Mrd. Euro) vor.

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