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KBA mit deutlich weniger Neubestellungen im Bogenbereich

Vorstand hält an Umsatz- und Ergebnisprognose fest

Weiter rückläufige Zahlen hat die Koenig & Bauer AG (KBA) für das erste Quartal 2009 veröffentlicht. Der Quartalsumsatz im Konzern sank um 27 Prozent auf 220,2 Mio. Euro nach 301,7 Mio. Euro im Vorjahr. Im Segment Rollen- und Sondermaschinen reduzierte sich der Umsatz von 157,7 Mio. im Vorjahr um 9,1 % auf 143,4 Mio. Euro. Bei den Bogenoffsetmaschinen ging der Umsatz deutlich von 144,0 Mio. Euro um 46,7 % auf 76,8 Mio. Euro zurück.
Das Betriebsergebnis war im Berichtszeitraum mit -32,7 Mio. Euro (Vorjahr: -5,0 Mio. Euro) deutlich negativ. Der Vorsteuerverlust belief sich auf -35,2 Mio. Euro (2008: -6,4 Mio. Euro).
Auf Konzernebene verzeichnete KBA einen Rückgang der Neubestellungen um 40,7 % auf 219,5 Mio. Euro (Vorjahr: 370,3 Mio. Euro). Besonders stark betroffen war das Segment der Bogenmaschinen mit einem Rückgang um 54,8 % von 171,0 Mio. Euro im Vorjahr auf 77,3 Mio. Euro. Bei den Rollen- und Sondermaschinen gingen die Bestellungen um 28,7 % auf 142,2 Mio. Euro zurück (2008: 199,3 Mio. Euro).
Wie das KBA-Management mitteilte, hatten die bisher realisierten Einsparungen bei den Personalkosten nicht ausgereicht, um die durch den gesunkenen Umsatz fehlenden Deckungsbeiträge auszugleichen. Eine »deutliche Reduktion der Personal- und Sachkosten« erwartet der Vorstand im weiteren Jahresverlauf aus der Umsetzung des beschlossenen Maßnahmenpakets zur Personal- und Strukturkostenanpassung.
Ende März beschäftigte KBA weltweit 7 646 Mitarbeiter, 535 weniger als im Vorjahr und 192 weniger als zu Quartalsbeginn.
Den vom Vorstand im März für 2009 prognostizierten Umsatzrückgang in einer Größenordnung von 20 % und die angestrebte schwarze Null beim Vorsteuerergebnis bezeichnete der neue Vorstandsvorsitzende Helge Hansen als »ambitioniert«, hielt jedoch an der Umsatz- und Ergebnisprognose fest.

Koenig & Bauer AG http://www.kba.com

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