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KBA revidiert Prognose für das Geschäftsjahr 2008

Umsatz- und Ergebnisziel nicht mehr erreichbar

Der Vorstand der Koenig & Bauer AG (AG) hat nach der September-Sitzung des Aufsichtsrats seine im März vorgelegte Prognose für das Geschäftsjahr 2008 revidiert. Wie das Unternehmen mitteilte, liegt der Geschäftsbereich Bogenmaschinen deutlich hinter der Planung. Der Konzernumsatz werden im laufenden Geschäftsjahr nur bei rund 1,5 Milliarden Euro anstatt der geplanten 1,6 Mrd. Euro liegen.
Beim Ergebnis vor Steuern (EBT) erwartet KBA negative Zahlen. Ursprünglich war ein positives Vorsteuerergebnis von rund 63,2 Mio. Euro anvisiert worden. Im Geschäftsbereich Rollen- und Sondermaschinen werde der Umsatz voraussichtlich über Plan liegen, der den operativen Verlust der Bogenoffsetsparte jedoch nicht ausgleichen könne.
Als Grund für die reduzierten Gewinnzahlen sieht der Druckmaschinenhersteller die Finanzkrise und die verstärkte Nachfragezurückhaltung, wodurch der Drupa-Effekt nicht in erwarteter Größenordnung eingetroffen sei.
Die Kapazitäten will KBA kurzfristig durch den Abbau von Gleitzeitguthaben und die Ausschöpfung flexibler Arbeitszeitregelungen anpassen, langfristig plant das Unternehmen auch den Abbau von Arbeitsplätzen. Von Stellenstreichungen betroffen seien die Werke Radebeul, Mödling (Österreich) und Dobruska (Tschechien).

Koenig & Bauer AG http://www.kba.com

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