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KBA und PHS: Technische Rundum-Betreuung der Stürtz GmbH

Auslagerung technischer Dienste auch eine Option für Akzidenzdruckereien? – Premiere für vollstufig arbeitenden großen Akzidenzbetrieb mit Buchbinderei
 

Neben Kostenentlastungen will Stürtz-Geschäftsführer Ronald Hof (Mitte) mit der Auslagerung technischer Dienste die Konzentration auf das Kerngeschäft forcieren. Mit im Bild Jens Maul (r.), KBA-Bereichsleiter Service Rollenmaschinen, und PHS-Geschäftsführer Steffen Dittmann.

Der Rollenmaschinen-Service der Koenig & Bauer AG (KBA) und die Anfang des letzten Jahres neu gegründete Tochtergesellschaft Print-House-Service GmbH (PHS) haben im Rahmen eines kürzlich abgeschlossenen Servicevertrages vor Ort die Rundum-Betreuung der Druck-, Weiterverarbeitungs- und Haustechnik beim Akzidenz- und Bücherdruckunternehmen Stürtz GmbH in Würzburg übernommen. Dies meldete KBA ganz aktuell. 

Während es mit Zeitungsbetrieben schon länger ähnliche Vereinbarungen gibt, ist der Vertrag eine Premiere für einen vollstufig arbeitenden großen Akzidenzbetrieb mit einer aufwendigen Buchbinderei. Insgesamt sieben Mitarbeiter – zwei von KBA und fünf von PHS – sind im Schichtbetrieb bei der Stürtz GmbH für die Produktionsbegleitung, Wartung, Instandhaltung und die Beseitigung eventueller technischer Störungen verantwortlich. Zur umfangreichen technischen Ausstattung gehören u. a. zwei Rollenoffset-Anlagen von KBA und Manroland, insgesamt sieben KBA-Rapida-Bogenoffsetmaschinen im Mittel- und Großformat, darunter auch einige lange Wendemaschinen, sowie eine große Buchbinderei, mit einem sehr hohen Automatisierungsgrad. Die ehemals als „Universitätsdruckerei“ firmierende Stürtz GmbH unter Leitung von Ronald Hof gehört mit aktuell rund 300 Mitarbeitern und alljährlich rund 55 Mio. produzierten Druckprodukten zu den großen Bogen- und Rollenoffsetdruckereien in Deutschland. Produziert werden seit über 183 Jahren qualitativ hochwertige Printmedien für Verlage, Industrie und Handel. 

Wie KBA weiter ausführt, unterstreicht der Vertrag über den technischen „Rund um die Uhr“-Service durch den Würzburger Druckmaschinenhersteller den auch in anderen Industriebranchen schon länger erkennbaren Trend zur Konzentration auf das Kerngeschäft und Ausgliederung technischer Dienstleistungen an die Lieferanten. Stürtz schlägt damit einen bei Akzidenzbetrieben noch seltenen Weg ein, so KBA.  

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Leserkommentare (1)

Würzburger | Mittwoch, 02. Oktober 2013 10:06:01

Nachbarn

Das ist wohl auch sinvoll.....
vor allem da das Werk von KBA direkt gegenüber von Stürzt liegt.

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