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KBA verlangt Flexibilität von seinen Mitarbeitern

Neue Regelungen bei Gehalt und Arbeitszeit
 

KBA will die Zahl seiner Mitarbeiter weiter verringern. Gleichzeitig müssen die verbleibenden Arbeitnehmer Einschnitte bei Gehalt und Arbeitszeit hinnehmen.

Der Druckmaschinenhersteller KBA (Würzburg) hat angekündigt, die Zahl seiner Mitarbeiter weiter zu verringern. Wie das Unternehmen mitteilte, ist die Zahl der Konzernbeschäftigten von gut 8.200 Mitarbeitern in 2007 auf rund 6.300 zurückgegangen und soll durch Altersteilzeit und andere Maßnahmen weiter auf unter 6.000 sinken. Gleichzeitig müssen die verbleibenden Mitarbeiter auch vertragliche Einschnitte hinnehmen.

So hat KBA nach eigenen Angaben mit Wirkung zum 1. Januar 2013 für die beiden Hauptstandorte Würzburg und Radebeul mit den jeweiligen betrieblichen Tarifkommissionen und der IG Metall tarifliche Sonderregelungen vereinbart. Die Ergänzungstarifverträge sind bis Ende 2014 befristet und beinhalten u. a. die "Entnahme von Stunden aus den Gleitzeitkonten ohne Entgeltausgleich" sowie eine "Anpassung der wöchentlichen Arbeitszeit (je nach Arbeitsvertrag) mit entsprechender Lohn- und Gehaltsanpassung". In Abhängigkeit von der Auftragslage und betrieblichen Auslastung könne die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit um mehrere Stunden nach oben und unten variieren. 

Der KBA-Vorstand erwartet sich von den mit der Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsseite nach intensiven Gesprächen vereinbarten Regelungen neben einer "signifikanten Kostenentlastung" mehr Spielraum bei saisonalen oder regionalen Nachfrageschwankungen. Letztlich soll durch die Maßnahmen die Ertragskraft im Konzerngeschäft Bogen- und Rollendruckmaschinen verbessert werden.

Im Gegenzug seien für die unter die Sonderregelung fallenden tariflichen Arbeitnehmer in Würzburg bzw. die tariflichen Arbeitnehmer in unbefristetem Beschäftigungsverhältnis in Radebeul betriebsbedingte Kündigungen bis zum 30. Juni 2015 ausgeschlossen. Der Vorstand und die außertariflichen Fach- und Führungskräfte würden sich wertgleich an den Einsparungen beteiligen.

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