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KBA will noch mehr einsparen

Claus Bolza-Schünemann: Planungen sehen für das Jahr 2014 schwarze Zahlen vor
 

Der zweitgrößte Druckmaschinen-Hersteller Koenig & Bauer will seine Sparmaßnahmen intensivieren.

Wie das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe meldet, plant der zweitgrößte Hersteller von Druckmaschinen, die Koenig & Bauer AG (KBA), die Ausweitung von Arbeitszeitkonten und den Abbau von Stellen, um "saisonale Schwankungen auszugleichen", wie es heißt. Tiefere Einschnitte seien nicht geplant.

"Wir verhandeln mit dem Betriebsrat und der IG Metall über eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten“, wird KBA-Vorstandschef Claus Bolza-Schünemann in dem Handelsblatt-Bericht zitiert. Im Gespräch sei etwa eine Ausweitung der Arbeitszeitkonten, um saisonale Schwankungen auszugleichen. Außerdem sei an einigen Stellen auch ein Stellenabbau geplant, "der aber gering sein wird“, wie Bolza-Schünemann weiter ausführt. Tiefere Einschnitte seien nicht geplant. Zum konkreten Ausmaß der Sparmaßnahmen gibt es vom KBA-Vorstandschef keine Aussagen.

Mit dem weiteren Umbau reagiere der Vorstand auf die anhaltende Marktschwäche, wie es weiter heißt. Fakt ist: Seit der Finanzkrise 2008 hat sich der Branchenumsatz auf rund 4,5 Mrd. Euro halbiert. Auch KBA musste in der Krise Tausende von Arbeitsplätzen abbauen, wobei derzeit noch rund 6000 Menschen für das Unternehmen arbeiten.

Gerade das Geschäft mit Rollendruckmaschinen wurde laut Bolza-Schünemann hart von der Marktschwäche getroffen. KBA schreibt hier seit vier Jahren Verluste und wird dies nach eigener Aussage auch in diesem Jahr tun. Mit den Einschnitten wolle Bolza-Schünemann die Probleme endgültig in den Griff bekommen: „Unsere Planungen sehen für das Jahr 2014 schwarze Zahlen vor, im günstigen Fall könnten wir die schon 2013 erreichen“, wird er weiter zitiert. Dies gelte allerdings unter der Voraussetzung eines zumindest stabilen Marktumfeldes.

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