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Kama: Rekordumsatz und zweistelliges Wachstum

Dresdner Maschinenhersteller für Druckweiterverarbeitung und -veredelung schafft bislang erfolgreichstes Jahr – Einstieg in den Verpackungsmarkt
 

Neue Lösung für Kleinauflagen: Kama-Chef Marcus Tralau (l.) und Vertriebsdirektor Ronald Lein (M.) präsentieren die erste Faltschachtelklebemaschine für digital gedruckte Verpackungen.

Das Geschäftsjahr 2016/17 (zum 31. März) hat die Dresdner Kama GmbH zum erfolgreichsten ihrer Geschichte gemacht und mit dem „Rekordumsatz“ – so Kama – von 14,75 Mio. Euro abgeschlossen. Kama ist Maschinenhersteller für die Druckweiterverarbeitung und -veredelung. Bei „deutlich positivem Ergebnis“ konnte der Erlös vom Vorjahr um 13 Prozent gesteigert werden. „In unserem Kerngeschäft, dem Bau und Vertrieb eigener Maschinen, haben wir sogar ein Wachstum von 30 Prozent realisiert“, wie Kama-Geschäftsführer Marcus Tralau berichtet.

Laut Tralau habe der Markt die auf der Drupa 2016 vorgestellten Neuheiten „sehr gut angenommen, allen voran die weltweit erste Faltschachtelklebemaschine für kleine und digital gedruckte Auflagen“. Für die stark steigende Nachfrage nach versionierten und personalisierten Faltschachteln sowie Lieferung „on demand“ hat Kama mit der FF 52i eine Lösung entwickelt. Die hoch automatisierte Faltschachtelklebemaschine für sehr schnelle Auftragswechsel ist gerade erst mit dem EDP Award (European Digital Press Association) für die „best folding carton solution“ ausgezeichnet worden.

Zum Umsatzplus beigetragen haben auch die neue Generation der Stanz- und Veredelungsmaschinen (Procut 76 Foil und DC 76 ASB) mit verkürzter Rüstzeit, neuen Optionen, mehr Bedienkomfort und Servoantrieb sowie ein „Miniboom“ bei der universell einsetzbaren Profold 74 zum Falten, Kleben und Aufspenden. „Wir nehmen einen guten Auftragsbestand mit ins neue Geschäftsjahr“, wie Tralau weiter ausführt.

Vertriebsmärkte

Gut 40 Prozent des Umsatzes macht der Dresdner Maschinenbauer in West- und Osteuropa, 10 Prozent im mittleren Osten und Afrika und jeweils ein Viertel auf dem amerikanischen Kontinent (26 %) und in Asien (23 %). Stärkste Einzelländer sind Deutschland, China und die USA. Für Marcus Tralau hat sich die neue Vertriebsstruktur mit einem Mix aus großen und in einigen Ländern auch kleineren Partnern bewährt. Auch in Deutschland gebe es noch Potential. Er und Geschäftsführer Steffen Pieper sehen die Weichen für ihr Unternehmen weiter auf Wachstum: „Der Einstieg in den Verpackungsmarkt ist gelungen, unser Standbein im Akzidenzdruck stabil, und die neuen Produkte kommen gut an“, ist Tralau überzeugt. „Wir erwarten eine leichte Steigerung auf hohem Niveau.“

Die Kama GmbH ist ein Hersteller von Stanz- und Prägemaschinen sowie Falt- und Klebemaschinen für die grafische Industrie mit 118 Mitarbeitern und sechs Auszubildenden. Vor gut 120 Jahren gegründet, haben die Dresdner nach eigenen Angaben 1936 den weltweit ersten Stanzautomaten gebaut. Kama-Lösungen für die Druckweiterverarbeitung und Veredelung sind in über 70 Ländern im Einsatz.

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