Weiterempfehlen Drucken

Kein Investor für Albbruck gefunden

Werk mit 577 Beschäftigten soll im Laufe des Januars stillgelegt werden

Die Papierfabrik Albbruck soll nun endgültig geschlossen werden.

Die Gespräche mit einem Investor über die Zukunft der Papierfabrik Albbruck (BW) sind auch in der dritten Verhandlungsrunde ergebnislos verlaufen. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtete, soll das Werk des Papierherstellers UPM im Laufe des Januars stillgelegt werden. In den kommenden Wochen sollen die Verhandlungen für einen Interessenausgleich und Sozialplan für die noch verbliebenen 506 Mitarbeiter weiter fortgesetzt werden.

Auch der baden-württembergische Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) hatte sich bei den Verhandlungen für eine Rettung des Werkes ausgesprochen. Ministerialdirektor Daniel Rousta schlug vor, den Runden Tisch unter neuen Vorzeichen fortzuführen und unter Federführung der Industrie- und Handelskammer ein regionales Entwicklungskonzept zu entwicken. Wie die Stuttgarter Zeitung weiter berichtete, soll UPM-Chef Hartmut Wurster nach eigenen Angaben zwei Investoren an der Hand haben, die das Areal übernehmen wollen. Albbrucks Bürgermeister Stefan Kaiser hoffe hingegen auf Hilfe vom Land, da weitere tausend Arbeitsplätze direkt von dem Werk abhängig seien. In einer Betriebsversammlung am 1. Dezember sollen die Mitarbeiter über weitere Schritte informiert werden.

Der finnische UPM-Konzern hatte die finanziell angeschlagene Papierfabrik Ende 2010 vom Konkurrenten Myllykoski übernommen. Im August hatte UPM die Schließung des Standorts Albbruck und Stillegungen von Papiermaschinen an den Standorten Ettringen (Rheinland-Pfalz) und Dörpen (Niedersachsen) bekanntgegeben. Damit soll die Überproduktion bei den grafischen Papieren um 1,2 Mio. Tonnen zu reduziert werden.

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Markt & Management

Cewe: Halbjahreszahlen fast auf Vorjahresniveau – Prognose für 2017 bestätigt

Konzern-Umsatz liegt im 1. Halbjahr leicht unter den Vorjahreswerten, im Mittel soll er aber steigen

Mit einem Konzern-Umsatz von 234,6 Mio. Euro (H1 2016: 236,0 Mio. Euro) und einem EBIT von -0,4 Mio. Euro (H1 2016: -0,5 Mio. Euro) liegt die Cewe Stiftung & Co. KGaA nach dem ersten Halbjahr 2017 im Plan. Das hat das Unternehmen vor wenigen Tagen bekannt gegeben. Auch wenn die Zahlen leicht unter den Vergleichswerten des Vorjahres liegen, geht Cewe davon aus, dass trotz der erhöhten Umsatzsteuer für Fotobücher der Konzernumsatz 2017 von 593,1 Mio. Euro im Vorjahr im Mittel leicht steigen und am Ende zwischen 585 und 615 Mio. Euro liegen werde. Der Vorstand hat die Prognose für das Gesamtjahr entsprechend bestätigt.

» mehr

IT meets Print – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Das Sommerloch...

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Die wichtigsten News direkt auf's Smartphone

Bitte warten...