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Kein Käufer für Immobilie der insolventen St. Johannis-Druckerei

Betrieb war bereits im Sommer 2010 stillgelegt worden
Kein Zuschlag

Keinen Zuschlag gab es bei der Versteigerung der leerstehenden St. Johannis-Druckerei in Lahr.

Eineinhalb Jahre nach der Stilllegung der insolventen St. Johannis-Druckerei im badischen Lahr hat sich bei einer Versteigerung kurz vor Weihnachten kein Käufer für die Immobilie gefunden. 

Während ein Sachverständiger den Verkehrswert der insgesamt 8.200 qm großen, teilbebauten Grundstücke auf 1,85 Mio. Euro taxiert hatte, wurden gerade einmal 100.000 Euro geboten. Wie die Badische Zeitung berichtet, konnte der Rechtspfleger daraufhin keinen Zuschlag erteilen.

Das Hauptgebäude, das noch aus dem 19. Jahrhundert stammt, ist ein geschütztes Kulturdenkmal.

Bereits im Juli 2010 hatte Insolvenzverwalter Cornelius Nickert bei der Bekanntgabe der Entscheidung zur Betriebsstilllegung vorhergesagt, dass das Insolvenzverfahren noch „zwei bis drei Jahre“ in Anspruch nehmen würde. Bis dahin hatten 230 Gläubiger Forderungen von über 6,5 Mio. Euro angemeldet.

Die Druckereipleite kostete rund 80 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Die christlich geprägte St. Johannis-Druckerei war 1896 gegründet worden.

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