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Klett-Verlag für 2003 nur wenig optimistisch

Absatz von Schulbüchern geht zurück

Dem Stuttgarter Schulbuchverlag Klett machen die knappen staatlichen Kassen und die schlechte Stimmung im Buchhandel Sorgen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters auf ihrer Internetseite berichtete, rechne Klett für 2003 mit einem rückläufigen Ergebnis. Der Verkauf der Plakatwerbungs-Tochter Klett Decaux und eine niedrige Steuerquote hätten den Jahresüberschuss 2002 auf 8,4 (2001: 3,1) Millionen Euro getrieben. Das operative Ergebnis legte auf 12,8 (9,7) Millionen Euro zu. Der Umsatz der Klett-Gruppe stieg um 3,8 Prozent auf 325,6 Millionen Euro. Der Markt für Schulbücher und Lernmaterial, der knapp die Hälfte des Umsatzes ausmacht, sei nicht mehr gewachsen. Die Verfilmung des Fantasy-Romans "Herr der Ringe", die 2001 Umsatz und Gewinn des Rechteinhabers Klett kräftig aufgebessert hatte, habe zum Start des zweiten Teils nur noch einen deutlich geringeren Umsatzschub gebracht.
Anfang 2003 hatte Klett auch die Außenwerbungs-Tochter KWS an das Management verkauft.

Klett http://www.klett.de

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