Weiterempfehlen Drucken

Kodak könnte das Insolvenzverfahren Anfang September abschließen

New Yorker Gericht bestätigt Restrukturierungsplan
 

Kodak könnte Anfang September aus der Insolvenz rauskommen.

Neuigkeiten beim Fotopionier, Digitaldruckmaschinen- und Plattenbelichter-Hersteller Kodak: Der Konzern wird das Insolvenzverfahren nach Chapter 11 voraussichtlich Anfang September abschließen können. Wie Kodak gestern mitteilte, hat das New Yorker Gericht "U.S. Bankruptcy for the Southern District" Kodaks Restrukturierungskonzept bewilligt und damit den Weg aus der Insolvenz frei gemacht. "Es ist wichtig für das Unternehmen, aus dem Chapter-11-Verfahren herauszukommen und seine Position in der Wirtschaft wiederzuerlangen", hieß es von seiten des Gerichtes.

Die Bestätigung des Sanierungsplanes war der finale Schritt im Gerichtsverfahren um die Insolvenz von Kodak. Wie CEO Antonio M. Perez erklärte, wolle sich das Unternehmen nun als Technologieführer im und für den wachsenden Markt des "Commercial Imaging" etablieren. Dazu gehöre der kommerzielle Druck, Verpackungen, das funktionale Drucken sowie "Professional Services". Es gäbe zwar noch einiges im Zuge des Abschlusses der Restrukturierung nach Chapter 11 zu finalisieren, aber dank der Gerichtsentscheidung stehe das Ende des Insolvenz-Verfahrens nun bevor.

Die letzten Aspekte der Reorganisation, inklusive der Vereinbarung über den "Kodak Pension Plan", sollen zeitnah erledigt werden. Der Austritt aus dem Chapter-11-Verfahren wird für den 3. September erwartet.

Der Konzern hatte Anfang 2012 Insolvenz nach Kapitel 11 des amerikanischen Insolvenzrechtes inklusive Gläubigerschutz angemeldet. Seitdem hat Kodak seine Unternehmensstruktur umgestellt und sich beispielsweise von seinem ehemaligen Kerngeschäft, dem Film, getrennt. Zudem verkaufte das Unternehmen seine Digitalfoto-Patente für gut eine halbe Milliarde Dollar an eine Gruppe von Technologiekonzernen (unter anderem Apple, Google, Samsung und Microsoft). Das so genannte "Personalized Imaging and Document-Imaging-Geschäft" wurde für umgerechnet rund 493 Mio. Euro dem Pensionsfonds der britischen Kodak-Mitarbeiter, dem größten Gläubiger von Kodak, übertragen. Der Konzern will sich künftig hauptsächlich auf den Akzidenz- und Verpackungsdruck konzentrieren.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Markt & Management

Der Faksimile Verlag ist wieder da

Charlotte Kramer übernimmt die Geschäfte

Der Faksimile Verlag mit Sitz in Simbach am Inn hat zum 1. September 2017 seine Arbeit wieder aufgenommen. Charlotte Kramer führt die Geschäft fort. Kramer ist Eigentümerin des Müller & Schindler Verlages, der ebenfalls Faksimiles herausgibt, und die Tochter des ehemaligen Faksimile-Verlagsleiters Dr. Manfred Kramer.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Ist der Aufschwung auch bei Ihnen angekommen?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...