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Koenig & Bauer: Sehr gute Zahlen im Jahr 2001

Fränkischer Druckmaschinenhersteller wächst gegen den Branchentrend

Die Koenig & Bauer Gruppe (KBA) ist in den ersten neun Monaten 2001 trotz allgemein schlechter Konjunktur deutlich gewachsen. Mit der Präsentation der sehr guten Zahlen zum dritten Quartal auf der außerordentlichen Hauptversammlung zur Umwandlung der Vorzugs- in Stammaktien, kündigte der Vorstandsvorsitzende Reinhart Siewert das beste Jahr bei Umsatz und Ergebnis in der 184-jährigen Firmengeschichte an. Den für 2001 prognostizierten Umsatz von 1,25 Mrd. Euro will KBA vielleicht sogar noch übertreffen. Der Konzernumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 31,5 Prozent auf 948,7 Mio. Euro, wobei die beiden Segmente Bogen- und Rollenmaschinen in etwa zu gleichen Teilen zum Umsatz beitrugen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte zum 30. September 2001 auf 62,6 Mio. Euro gegenüber 33,1 Mio. Euro in 2000 fast verdoppelt werden. Der Periodenüberschuss in den ersten neun Monaten war mit 60 Mio. Euro beinahe doppelt so hoch wie in der Vorjahresperiode. Damit lag der Periodenüberschuss in den ersten drei Quartalen 2001 bereits über dem Jahresüberschuss des gesamten Geschäftsjahres 2000, das 52,6 Mio. Euro entsprochen hatte. Das bereinigte Ergebnis je Aktie war mit 2,32 Euro ebenfalls mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Im vierten Quartal geht das Würzburger Unternehmen von einer weiterhin positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus. Für das kommende Geschäftsjahr 2002 strebt der Druckmaschinenbauer angesichts des hohen Auftragsbestandes im Rollenmaschinensegment erneut eine moderate Umsatzzunahme an. Mit der Eränzung des Digital-Bogenoffsetprogrammes um die 46 Karat in der A3-Formatklasse will KBA neue Kunden und Märkte erschließen. Darüberhinaus wurde auf der Hauptversammlung am 22.November mit großer Mehrheit die Umwandlung der Vorzugsaktien in stimmberechtigte Stammaktien im Verhältnis 1:1 beschlossen. Dies soll der Koenig & Bauer AG eine verbesserte Aktienliquidität verleihen. Jedoch werden Großaktionäre weiterhin gut 40 Prozent des Eigenkapitals der 16 Mio. Stammaktien halten.

Koenig & Bauer AG http://www.kba.print.de

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