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Kolbus mit mehr Auftragseingängen

Schwaches Ergebnis für 2010 erwartet

Der Buchbindereimaschinenbauer Kolbus (Rahden) erhält wieder mehr Aufträge. Wie das Handelsblatt berichtet konnte das Unternehmen den Tiefpunkt hinter sich lassen.
Kai Büntemeyer, Geschäftsführer Kolbus, gab nun die Reduzierung der Kurzarbeit bekannt: „Der Tiefpunkt liegt hinter uns. Die Kurzarbeit wird um ein Drittel reduziert“. Die Fachmesse Ipex in Birmingham habe unerwartete Aufträge gebracht.
Zuvor sei das Unternehmen von der Konjunkturkrise stark betroffen gewesen. Im Sommer 2007 habe die Talfahrt eingesetzt. Seit März 2009 waren dann bis zu 45 Prozent der rund 1 000 Beschäftigten in Kurzarbeit, 150 Stellen habe Büntemeyer gestrichen, 30 betriebsbedingte Kündigungen umgesetzt. Für das laufende Jahr rechnet Kolbus nun mit einem Auftragseingang von nur 60 Mio. Euro. „Im Jahr 2007 lagen die Bestellungen auf dem Spitzenwert von 125 Mio. Euro“, erklärt Büntemeyer.
2009 hat Kolbus einen Verlust von rund fünf Mio. Euro ausgewiesen. „Für 2010 ist das Ergebnis schon verdorben und auch 2011 wird schwach werden“, sagt der Kolbus-Chef. Im Jahr 2007 verzeichnete das Unternehmen laut Bundesanzeiger bei einem Konzernumsatz von 195 Mio. Euro einen Jahresüberschuss von zehn Mio. Euro. 2010 werde lediglich ein Umsatz von rund 100 Mio. Euro erwartet.
Kolbus registriert vor allem in Ländern wie Brasilien, Indonesien aber auch Polen mehr Bestellungen im Gegensatz zu Märkten wie den USA. Über 90 Prozent der Maschinen gehen in den Export.

Kolbus GmbH & Co. KG http://www.kolbus.de

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