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Komori rechnet erneut mit einem Verlust-Jahr

„Gewinnwarnung“: Umsatz- und Ergebnisprognose werden nach unten korrigiert
 

Man habe das Ziel verfehlt, wieder zurück in die schwarzen Zahlen zu kommen, heißt es in einer Mitteilung der Komori-Konzernleitung unter Führung von CEO Yoshiharu Komori.

Der japanische Druckmaschinenhersteller Komori Corporation erwartet für das laufende Geschäftsjahr, das am 1. April 2012 begonnen hat, einen Netto-Verlust von umgerechnet 40 Mio. Euro. Das wäre das fünfte Geschäftsjahr in Folge, in dem Komori rote Zahlen schreibt.

In einer vor wenigen Tagen veröffentlichten „Gewinnwarnung“ hat das börsennotierte Unternehmen seine Prognose für das laufende Halbjahr wie auch das gesamte Geschäftsjahr nach unten korrigiert. Bis Ende September wurde das Umsatzziel von knapp über 350 Mio. auf nun umgerechnet 310 Mio. Euro reduziert, auf das gesamte Geschäftsjahr gesehen rechnet Komori mit 750 statt bislang mit 783 Mio. Euro.

Das operative Ergebnis wird im ersten Halbjahr bei minus 22 Mio. Euro liegen, soll sich aber dann so weit erholen, dass am Geschäftsjahresende hier minus 5 Mio. Euro zu Buche stehen. Für die „gewöhnliche Geschäftstätigkeit“ werden entsprechend mit minus 31 bzw. minus 14 Mio. Euro erwartet.

Vor allem für Europa hat Komori aufgrund der anhaltend stagnierenden Nachfrage die Umsatzziele reduziert.

Im Geschäftsjahr 2011/2012 hatte Komori einen Rückgang beim Auftragseingang von 9 Prozent auf knapp 720 Mio. Euro verzeichnet. Beim operativen Ergebnis wurden über 41 Mio. Euro Verlust erzielt. Man habe das gesetzte Ziel verfehlt, wieder zurück in die schwarzen Zahlen zu kommen, und bedauere dies zutiefst, heißt es in einer Mitteilung der Komori-Konzernleitung unter Führung von CEO Yoshiharu Komori.

Drei Gründe werden angeführt, die eine Erholung der Geschäfte von Komori verhindert hätten: Die Auswirkungen der weltweiten Rezession, der veränderte Wechselkurs des Yen – der die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den deutschen Herstellern „untergraben“ hätte – sowie das Schrumpfen des Druckmaschinenmarktes in den Industrieländern.

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