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Komori und Landa beschließen globale, strategische Partnerschaft

Landas "Nanographie" in Komoris Digitaldrucksystemen
 

Yoshiharu Komori, CEO der japanischen Komori Corp. (li.) und Benny Landa, Gründer und CEO der israelischen Landa Corporation, haben eine globale, strategische Partnerschaft geschlossen.

Der japanische Druckmaschinenhersteller Komori und die Landa Corporation aus Israel haben eine globale, strategische Partnerschaft geschlossen. Wie die beiden Unternehmen heute bekannt gaben, soll in der nächsten Digitaldruckmaschinen-Generation von Komori Landas nanografische Drucktechnologie inklusive der Nano-Inks zum Einsatz kommen.

Komori vertreibt Drucksysteme für die verschiedensten Anwendungen und Märkte. "Wir bemerken eine steigende Nachfrage nach dem variablen Datendruck und Personalisierungen", erklärt Yoshiharu Komori, Präsident, Vorstand und CEO der Komori Corporation. Diesem Bedarf trage das Unternehmen zwar schon mit seinem angekündigten "Digital-On-Demand-Lösungen" Rechnung, doch wolle man der Entwicklung hin zu immer kleineren Auflagen und schnelleren Auftragswechseln durch die Implementation von Landas Nanografie in die nächste Generation der Komori-Digitaldrucksysteme noch besser entsprechen.

Die Landa Corporation unterhält schon länger eine Partnerschaft zu Komori, schließlich versorge der Druckmaschinenhersteller das israelische Unternehmen mit der Papier-Handling-Plattform für die nanografischen Bogendruckmaschinen. "Komori war das erste Unternehmen, dem wir unsere Technologie vorgestellt und mit dem wir unsere Vision geteilt haben", erklärt Benny Landa, Gründer und CEO von Landa Corp.

Landas "Nanografie" stellt eine neue Form des Digitaldruckes auf Basis von wasserbasierenden Tinten dar. Sie soll die Flexibilität des Digitaldrucks mit der Qualität und Geschwindigkeit des Offsetdrucks kombinieren – bei so Landa "unerreichten" Kosten pro Seite. Den Mittelpunkt der neuen Technologie bilden die Landa Nano-Inks, deren Pigmentpartikel so winzig klein sind, dass sie sich in Zehntel Nanometern bemessen. Nanopigmente zeichnen sich nach Aussage des israelischen Herstellers durch ihre starke Lichtabsorption aus und ermöglichen eine hohe Druckbildqualität. Der Nanografische Druck soll besonders scharfe und einheitliche Punkte sowie hohe Glanzwerte erzeugen. Die Nano-Inks werden über "Ink Ejectors" (Tinten-Ausstoßvorrichtungen) auf den Bedruckstoff augebracht – und das auch bei sehr hohen Druckgeschwindigkeiten, so Landa. Die Druckerzeugnise verfügen zudem über eine hohe Abrieb- und Kratzfestigkeit. Zudem sollen sich mit der Nanografie sämtliche Substrate – von gestrichenen und ungestrichenen Papieren bis hin zu Karton, Zeitungspapier und Kunststofffilmen – ohne besondere Vorbehandlund oder nachträgliches Trocknen, bedrucken lassen. Die Schichtdicke der Tinten beträgt laut Hersteller nur die Hälfte der von Offsetdrucken, wodurch sich besonders niedrige Kosten pro Seiten ergeben sollen.

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