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Konica Minolta Business Solutions Deutschland steigert Umsatz

Wachstum um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr
 

Die Konica Minolta Business Solutions Deutschland mit Sitz in Langenhagen hat im Geschäftsjahr 2012 ihren Umsatz um 38 Mio. Euro auf 405,7 Mio. Euro steigern können.

Die Konica Minolta Business Solutions Deutschland GmbH hat ihren Umsatz im Ende März 2013 abgelaufenen Geschäftsjahr erneut steigern können. Wie das Unternehmen bekannt gab, belief sich der Umsatz auf insgesamt 405,7 Mio. Euro und lag damit um 38 Millionen Euro höher als im Vorjahr. Das entspreche einem Wachstum von zehn Prozent.
 

Während sich der Absatz von A3-Multifunktionssystemen im Geschäftsjahr 2012 mit rund 36.000 vermarkteten Systemen im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um 0,8 Prozent erhöhte, stieg der Verkauf von A4-Multifunktionssystemen und -Druckern an: Mit mehr als 28.000 verkauften Systemen habe der Hersteller eine Steigerung von mehr als 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Insgesamt seien im Geschäftsjahr 2012 damit über 8.500 Office-Systeme (A3 und A4) mehr als im Jahr zuvor vermarktet worden.

 
Auch im Bereich Production Printing stieg der Absatz mit rund 1.000 vermarkteten Systemen im Vergleich zum Vorjahr um über neun Prozent, so Konica Minolta. „Insgesamt haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr ein sehr gutes Ergebnis erzielt, das wir im Vergleich zum Vorjahr noch einmal steigern konnten", so Günther Schnitzler, President und Geschäftsführer von Konica Minolta Business Solutions Deutschland. Hierzu habe vor allem die Konzentration auf Optimized Print Services (OPS) im Direktvertrieb beigetragen. Aber auch in den Sparten Global Major Account und Key Account konnten Zuwächse verzeichnet werden.

Mit den getätigten Akquisitionen seien zudem die Weichen für den weiteren Ausbau der Marktpräsenz von Konica Minolta gestellt worden: So sind zum 1. Oktober 2012 die Geschäftsaktivitäten der Develop GmbH auf die Konica Minolta Business Solutions Europe GmbH und die Konica Minolta Business Solutions Deutschland GmbH übergegangen. Die Marke Develop wurde im Rahmen einer Zwei-Partner-Strategie im Bereich des Indirekten Vertriebs (Indirect Sales) integriert. Auch mit der Übernahme des Fachhändlers Heckel & Schulz & Co. GmbH aus Berlin (ebenfalls im Oktober 2012) will das Unternehmen seine Präsenz im Bereich des Direktvertriebs ausbauen und weiteres Potenzial im OPS- und Production-Printing-Geschäft ausschöpfen.

 
Zukünftige Ziele: Weitere Entwicklung zum IT-Provider und erfolgreiche Zwei-Partner-Strategie

Günther Schnitzler und Johannes Bischof, der bereits seit 1. April 2012 Mitglied der Geschäftsleitung ist und ab 1. Juli 2013 die operative Geschäftsführung von Konica Minolta Deutschland übernehmen wird, sollen auch im neuen Geschäftsjahr die Entwicklung des Geschäftsmodells von Konica Minolta zu einem IT-Provider weiter vorangetrieben werden. Mit der Akquisition von Raber+Märcker sei bereits ein weiterer Schritt getan: Im Dezember hatte die Konica Minolta Business Solutions Deutschland einen Anteilskaufvertrag für eine Mehrheitsbeteiligung in Höhe von 80 Prozent an der Raber+Märcker GmbH, einem Software- und Systemhaus, unterzeichnet sowie 100 Prozent der Anteile an dem Drucktechnik-Unternehmen Raber+Märcker Graphik GmbH erworben. „Mit dieser strategischen Investition werden wir Business-Applikationen und IT-Infrastruktur-Lösungen zusammen mit OPS anbieten. Gemeinsam mit der Raber+Märcker-Gruppe decken wir damit sowohl die Anforderungen im Bereich IT- und Printing Solutions für SMB/SME-Kunden als auch für Großkunden ab und machen so einen weiteren Schritt in Richtung IT-Provider“, erklärt Günther Schnitzler. „Zu unseren weiteren Zielen zählt darüber hinaus, dass wir unsere Zwei-Partner-Strategie mit Develop ebenso wie den Ausbau des Production-Printing-Geschäfts weiter vorantreiben."
 

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