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Konjunktur: Stimmung bleibt eingetrübt, Erwartungen klettern auf Jahreshoch

BVDM veröffentlicht das Konjunkturtelegramm für den Monat Oktober
 

Während sich die Stimmung in der Druckindustrie zum dritten Mal in Folge eintrübt, haben die Erwartungen ein neues Jahreshoch erreicht. Das besagt das aktuelle Konjunkturtelegramm für den Monat Oktober.

Die Stimmung in der Druckindustrie bleibt eingetrübt: Auch im Oktober 2015 beurteilten die deutschen Druck- und Medienhäuser ihre aktuelle Geschäftslage zum dritten Mal in Folge als fallend. Wie das aktuelle Konjunkturtelegramm der Deutschen Druck- und Medienindustrie, das monatlich vom Bundesverband Druck und Medien e.V. (BVDM) herausgegeben wird zeigt, erreichte der entsprechende Stimmungsindex einen Stand von 108 Zählern. Gegenüber September 2015 entsprach dies einem Rückgang um 3,2 %, gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,1 %.

Die hauptsächliche Ursache für die wiederholte Eintrübung der Stimmung habe im Auftragsmangel gelegen, über den sich mehr als ein Viertel der Betriebe mit Produktionsbehinderungen beklagten. Folglich fiel auch die Auslastung der Anlagen mit derzeitigen 86 % unter das – allerdings verhältnismäßig hohe – Vorjahresniveau (90,1 %). Im Vergleich zu den Oktoberwerten ab 1991 schnitt die diesjährige Beurteilung der Kapazitätsauslastung jedoch mit einem Prozentpunkt über dem Durchschnitt ab.
 
Die Entwicklung der Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate folgt laut dem aktuellen Konjunkturtelegramm dem trendlosen Zick-Zack-Kurs der letzten Monate. Der entsprechende Index stieg im Oktober 2015 um 5,8 % auf ein Jahreshoch von 97,3 Zählern.
 
Gestützt wurden die Geschäftsaussichten von angestiegenen Erwartungen in der Produktion von Zeitschriften, Werbedrucksachen und Verpackungen. Gleichwohl erwarten die Marktteilnehmer weiter sinkende Preise für ihre Produkte und ein abflauendes Auslandsgeschäft.
 
Der Geschäftsklimaindex der Druckindustrie – ein geometrisches Mittel der Geschäftslagebeurteilung und der Geschäftserwartungen – nahm im Oktober 2015 gegenüber dem Vormonat 1,6 % zu und stieg auf 102,5 Indexpunkte an.

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