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Konjunktur im Juli: Geschäftsklima verbessert, Erwartungen eingetrübt

Das aktuelle Konjunkturtelegramm der Druck- und Medienindustrie
 

Das Geschäftsklima hat sich im Juli 2016 gegenüber dem Vormonat leicht aufgehellt. Die Geschäftserwartungen der Druckunternehmen haben sich jedoch wieder eingetrübt.

Nach einer deutlichen Eintrübung im Vormonat hat sich die Stimmung in der deutschen Druckindustrie im Juli 2016 wieder aufgehellt. Wie aus dem aktuellen Konjunkturtelegramm des BVDMs für den Monat Juli hervorgeht, ist der entsprechende saisonbereinigte Index der aktuellen Geschäftslagebeurteilung um 8,7% gestiegen. Der derzeitige Indexstand von 117,3 Punkten lag im vergangenem Monat allerdings 0,8 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau.

Maßgeblich für die Entwicklung im Vormonatsvergleich war laut BVDM die positivere Beurteilung der aktuellen Auftragsbestände der befragten Druckunternehmen. Zudem wirkten sich die Ergebnisse zur Nachfrage- und Produktionssituation des Junis günstig auf die Beurteilung der Geschäftslage aus. Diese Impulse reichten allerdings für ein Plus gegenüber dem Vorjahr nicht aus.

Der leichte Aufwärtstrend bei den Geschäftserwartungen der Druckunternehmen für die nächsten sechs Monate drehte sich im Juli ins Negative. Mit einem Minus von 2,2 % erreichte der entsprechende saisonbereinigte Index einen Stand von 94,5 Punkten. Der Umschwung gegenüber den positiveren Erwartungen der Vormonate ging mit der angestiegenen Unsicherheit in der gesamten gewerblichen Wirtschaft einher.
 
Dennoch beeinflussten die gegenüber Juli 2015 optimistischeren Erwartungen bezüglich der Produktionstätigkeit, Verkaufspreisen sowie des Exportgeschäfts die allgemeine Erwartungsbildung von Druckunternehmen durchaus positiv. Der Indexwert wuchs gegenüber dem Vorjahr um 2,3 %.
 
Die Entwicklung des saisonbereinigten Geschäftsklimaindexes der Druckindustrie – ein geometrisches Mittel der Geschäftslagebeurteilung und der Geschäftserwartungen – war im Juli 2016 mit 2,8 % über Vormonatsniveau. Der Index erzielte einen Stand von 105,3 Zählern. Gegenüber dem Vorjahresniveau wurde ein Plus von 0,9 % verzeichnet.

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