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Konjunktur im September: Geschäftsklima gesunken, Erwartungen auf Jahreshoch

Drittes Quartal schließt im Vergleich zum Vorjahr dennoch mit positiverer Geschäftsstimmung
 

Das Konjunkturtelegramm für September 2017: Auch wenn das Geschäftsklima im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken ist, so schlossen die Werte des dritten Quartals gegenüber 2016 positiver ab.

Wie aus dem aktuellen Konjunkturtelegramm des Bundesverbandes Druck und Medien hervorgeht, hat das dritte Quartal 2017 in der Druck- und Medienbranche mit einer gegenüber dem Vorjahr positiven Geschäftsstimmung geendet. Der saisonbereinigte Geschäftsklimaindex verzeichnete im September ein Plus von 3,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Nicht gehalten werden konnte hingegen das Niveau des Vormonats: Mit aktuell 108,8 Zählern lag der Index gegenüber August 2017 0,8 % im Minus.

Wie der BVDM erklärt, wurde die leichte Eintrübung im September, durch die erneut weniger gute Beurteilung der aktuellen Geschäftslage verursacht, die zusammen mit den Geschäftserwartungen in die Berechnung des Klimas einfließt. Mit 116,3 Zählern lag der Index der Geschäftslagebeurteilung 3,1 % unter dem Vormonatsniveau.

Zudem habe sich eine Verschlechterung der Preisentwicklung im September negativ auf die Gesamtbeurteilung der Geschäftslage niedergeschlagen, was nicht durch positive Entwicklungswerte der Produktionstätigkeit und der Nachfragesituation ausgeglichen werden konnte. Dennoch bleibe die Lagebeurteilung weiterhin auf einem historisch hohen Niveau. Der Index lag 0,6 % über dem Vorjahresstand.

Dieser positive Umstand dürfte auch bei den meisten befragten Druck- und Medienunternehmen für eine erneut optimistischere Sicht auf die kommenden sechs Monate gesorgt haben, so der BVDM. Der Index der Geschäftserwartungen stieg im September das dritte Mal in Folge und erreichte einen Stand von 101,7 Zählern. Gegenüber August 2017 verzeichnete er ein Plus von 1,3 %, gegenüber September 2016 ein Plus von 6,5 %.

Analog zum Vormonat rechneten die Druck- und Medienunternehmen im September 2017 weiterhin mit einer steigenden Produktionstätigkeit sowie einem zunehmenden Auslandsgeschäft. Zudem erwartete die Mehrheit der Befragten eine positive Entwicklung ihrer Beschäftigtenzahl.

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