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Konkursverfahren über Arquana Print Austria GmbH in Innsbruck eröffnet

Die ehemalige Wagnersche Universitätsdruckerei ist in Schwierigkeiten

Durch die Arquana-Pleite steht eine weitere Druckerei des Firmenverbundes vor dem Aus. Wie die österreichische Tageszeitung »Der Standard« berichtet, wurde über die Arquana Print Austria GmbH in Innsbruck und deren Mutter, Arquana Austria Holding GmbH in Wien am 22. Februar 2008 das Konkursverfahren eröffnet. Bei der Innsbrucker Druckerei handelt es sich um die ehemalige Wagnersche Universitätsdruckerei (WUB), die derzeit rund 110 Mitarbeiter beschäftigt. Die Schulden der Druckerei belaufen sich nach Angaben des Blattes auf rund 5,8 Mio. Euro, die Höhe der Aktiva soll bei 3,3 Mio. Euro liegen.
Bereits im April 2007 hatte das damals noch zur deutschen Schmelzle-Gruppe gehörende Unternehmen Insolvenz anmelden müssen. Die Druckerei wurde daraufhin von der Arquana-Gruppe übernommen. Durch die Insolvenz des Mutterkonzerns hätten Großlieferanten auf Barzahlung umgestellt. Außerdem seien aus Druckaufträgen, die für andere Arquana-Gesellschaften abgewickelt wurden, noch 1,2 Mio. Euro offen. Als »heißer Kandidat« für eine Übernahme wird die Tiroler Athesia-Gruppe gehandelt.

Arquana International Print & Media AG http://www.arquana.com

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