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Kunden halten sich vor der Drupa mit Aufträgen zurück

Heidelberg veröffentlicht vorläufige Zahlen für das 4. Quartal

Nach vorläufigen Berechnungen im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 (1. Januar 2012 bis 31. März 2012) hat der die Heidelberger Druckmaschinen AG ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr (745 Mio. Euro) auf rund 780 Mio. Euro gesteigert. Dies sei der höchste Quartalsumsatz seit drei Jahren.

Die angestrebte spürbare Verbesserung des Ergebnisses der betrieblichen Tätigkeit ohne Sondereinflüsse kann im Gesamtjahr 2011/12 allerdings nicht erreicht werden: Das vorläufige Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit ohne Sondereinflüsse habe sich Jahresverlauf zwar verbessert und lag im Berichtsquartal bei rund 20 Mio. Euro (Vorjahr: 30 Mio. Euro). Belastet worden sei das Betriebsergebnis aber durch die höhere Risikovorsorge im niedrigen zweistelligen Mio.-Euro-Bereich im Zuge des nach amerikanischem Insolvenzrecht laufenden "Chapter 11"-Verfahrens von Eastman Kodak. Heidelberg untervermietet ein Verwaltungs- und Produktionsgebäude in Rochester (USA) an Kodak und reagiert daher mit der Risikovorsorge auf die derzeitige Situation.
Nach vorläufigen Berechnungen werde das Betriebsergebis für das Gesamtjahr zwischen 0 Mio. Euro und 5 Mio. Euro liegen (Vorjahr 4 Milo. Euro).
Der vorläufige Auftragseingang lag im vierten Quartal mit über 570 Mio. Euro unter dem Niveau des Vorjahres (637 Mio. Euro). Heidelberg erklärt diesen Rückgang mit dem Drupa-Effekt: Üblicherweise hielten sich im Quartal vor der Messe die Unternehmen mit Bestellungen zurück. Der vorläufige Free Cashflow ahbe sich im vierten Quartal mit rund 30 Mio. Euro deutlich positiv entwickelt (Vorjahr: minus 16 Mio. Euro) und liege damit über den eigenen Erwartungen.

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