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Laakirchen Papier: 2016 Produktion und Umsatz gesteigert

Eingeleiteter Strategiewechsel soll Standort Laakirchen langfristig sichern
 

Franz Baldauf, CFO, und Mark Lunabba, CEO Laakirchen Papier AG (v.l.).

Die Laakirchen Papier AG mit Sitz in Laakirchen (Oberösterreich), Hersteller von superkalandrierten Papieren und Unternehmen der Heinzel Group, konnte laut eigenen Angaben die Umsatzerlöse im vergangenen Geschäftsjahr von 234 Mio. Euro (2015) auf rund 244 Mio. Euro steigern.

Der Papierhersteller produzierte im vergangenen Jahr insgesamt 541.873 Tonnen und übertraf damit, den schadensbedingt niedrigeren Vorjahreswert – resultierend aus einem Brand am Standort Laakirchen – um rund 50.000 Tonnen, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein und auch in einem schwierigen Marktumfeld erfolgreich zu bleiben, wolle sich das Unternehmen neu aufstellen, heißt es weiter. Grundlage dafür sei das im August 2016 beschlossene, 100 Millionen starke Investitionsprojekt zum Ausbau der Papierfabrik und der geplante Einstieg in die Produktion von braunem Verpackungspapier.

Der Hauptumbau der PM10 zur Erzeugung von Wellpappenrohpapier startet laut Unternehmensangaben im August 2017, die Inbetriebnahme soll dann im Oktober stattfinden. Gleichzeitig werde auch die PM11 ausgebaut. „Damit bekennen wir uns ganz klar zur weiteren Produktion von Magazinpapieren“, so Mark Lunabba, CEO Laakirchen Papier AG.

Insgesamt investierte das Unternehmen im vergangenen Jahr laut eigenen Angaben in die Vorbereitungen für den Umbau knapp 14 Mio. Euro. Der mit dieser Investition eingeleitete Strategiewechsel soll dazu führen, dass Laakirchen Papier in Zukunft auf zwei Standbeinen stehe: SC-Papier mit Fokus auf den Druck von Zeitschriften und Werbematerialien für Handelsunternehmen einerseits, und leichtgewichtiges Wellpappenrohpapier für Verpackungen andererseits.

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