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Laakirchen Papier investiert 6 Mio. Euro in Papiermaschine 11

PM11 auf Kapazität von 350.000 Jahrestonnen erweitert
 

Die Laakirchen Papier AG hat 6 Mio. Euro in den Ausbau der PM11 investiert. (Bildquelle: O. Winterleitner)

Die Laakirchen Papier AG mit Sitz in Laakirchen (Oberösterreich), Hersteller von superkalandrierten Papieren und Unternehmen der Heinzel Group, produziert ab August SC-Papier auf der mit 6 Mio. Euro erweiterten Papiermaschine 11 (PM11). Laut Laakirchen Papier verfügt die Maschine nun über eine Jahreskapazität von 350.000 Tonnen. Ermöglicht wird diese Kapazitätssteigerung laut Unternehmensangaben durch einen zusätzlichen 12-Walzen-Superkalander.

Außerdem will der Papierhersteller ab Herbst 2017 laut eigenen Angaben einen verstärkten Fokus auf den Einsatz von Recyclingfasern legen. Derzeit werden laut Laakirchen Papier etwa 330.000 Tonnen Altpapier jährlich in der oberösterreichischen Papierfabrik wiederverwertet – Tendenz aufgrund der Kapazitätserhöhung steigend. SC-Papiere von Laakirchen Papier sind, neben dem Europäischen Umweltzeichen sowie dem FSC- und PEFC-Zertifikat, auch mit dem Umweltsiegel "Der Blaue Engel" erhältlich, da sie überwiegend aus Altpapier hergestellt werden.

Künftig will sich der Papierhersteller an der PM11 auf vier Papierqualitäten fokussieren, die zusätzlich auch mit dem Siegel "Der Blaue Engel" erhältlich sind. Außerdem habe das Unternehmen seit Anfang 2017 Entwicklungsprojekte durchgeführt, bei denen die Optimierung der Bedruckbarkeitsparameter "Glanz" und "PPS-Rauigkeit" im Fokus standen.

Hintergrund

Die Laakirchen Papier AG hat sich auf die Produktion und Weiterentwicklung von superkalandrierten, ungestrichenen Papieren (SC-Papier) für den europäischen Markt spezialisiert. Das Unternehmen ist seit 2013 eine Tochterfirma der international agierenden Heinzel Group, Hersteller von Marktzellstoff, Wellpappenrohpapier und Magazinpapier. Die Laakirchen Papier AG erwirtschaftete laut eigenen Angaben im Jahr 2016 einen Umsatz von 243,6 Mio. Euro und beschäftigte durchschnittlich 506 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahr 2017 investiert das Unternehmen 100 Millionen Euro in den Standort Laakirchen.

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