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Lachenmaier: Management-Buy-Out

96 Arbeitplätze können erhalten werden

Der Fortbestand der Buchbinderei Lachenmaier in Reutlingen ist offenbar langfristig gesichert. Nach einer Meldung des Reutlinger Generalanzeigers übernimmt eine Investorengruppe um vier leitende Mitarbeiter den Geschäftsbetrieb samt der Produktionsgebäude des sich seit neun Monaten in Insolvenz befindlichen Unternehmens (DD berichtete). Dies gab der Insolvenzverwalter Axel Kulas bekannt. Die 96 Arbeitsplätze können auf diese Weise erhalten werden.
Bereits Anfang des Jahres habe sich eine Management-Buy-out Lösung herausgebildet, bei der vier leitende Mitarbeiter, zu denen neben den Geschäftsführern Sabine Eckstein und Kurt Göschl und Produktionsleiter Lorenz auch der für den Personalbereich zuständige Hubert Staneker gehört, das Betriebsvermögen kauften. Da der Finanzierungsbedarf wegen der Größe des Unternehmens sehr hoch war, wurden hierzu allerdings noch weitere Investoren benötigt, die schließlich in einer Gruppe von Münchener Unternehmern gefunden wurde. Vorrangiges Ziel des Insolvenzverwalters sei es gewesen, möglichst viele der insgesamt knapp 200 Arbeitsplätze in Reutlingen zu erhalten. Kurz nach Insolvenzeröffnung hatte sich für einen Großteil der Beschäftigten im neben der Buchbinderei zweiten Geschäftsbereich von Real-Lachenmaier, der Musterbuchproduktion, ein neuer Arbeitgeber gefunden. Nach Übernahme durch die Silfox-Gruppe (Emsdetten) produzieren seither fast 50 Arbeitnehmer unter neuem Namen auf ihren angestammten Arbeitsplätzen. 
Durch die jetzt erfolgte Übernahme der Buchbinderei sei gesichert, dass am Unternehmensstandort in Reutlingen langfristig nicht die Lichter ausgehen. Kürzlich habe das Unternehmen sogar einen langfristigen Auslandsauftrag in Millionenhöhe abschließen können. Die neuen Eigentümer werden Axel Kulas zufolge kurzfristig erhebliche Mittel in moderne Maschinen investieren. 

Buchbinderei Lachenmaier http://www.realwerk.de

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