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E. Michaelis und Freytag & Petersen übernehmen Lamersdorfer Wellpappenwerk

Igepa group baut Packaging-Bereich aus und will Märkte in Benelux erschließen
 

Die Igepa-Gesellschafterunternehmen E. Michaelis und Freytag & Petersen haben zum 1. Juli die sich in Insolvenz befindliche Wellverpackt Lamersdorf GmbH übernommen.

Die Igepa-Gesellschafter-Häuser E. Michaelis & Co. (Reinbek) und Freytag & Petersen (Köln), strategische Partner im Bereich Packaging, haben mit Wirkung zum 1. Juli 2014 die insolvente Wellverpackt Lamersdorf GmbH übernommen. Die Gesellschaft wird ab sofort unter dem Namen IPS Lamersdorf GmbH fortgeführt. Als Geschäftsführer der IPS (Igepa Packaging Solutions) wurden Ingo Osterheld und Olaf Griebel bestellt.

Die hohe Kompetenz der Mitarbeiter vor Ort sowie deren Leistungsbereitschaft seien ein maßgebliches Kriterium für die Kaufentscheidung gewesen, heißt es seitens der Igepa-Gesellschafter. Annähernd die Hälfte der zuletzt beim Lamersdorfer Wellpappenwerk tätigen Belegschaft soll übernommen werden. Zusätzlich habe die gute technische Ausstattung und die Bandbreite an Möglichkeiten innerhalb der Produktion überzeugt. Die Rahmenbedingungen böten somit beste Voraussetzungen für eine weitere Expansion.
Nach dem nun bereits fünf Jahre zurückliegenden Start im Norden am Standort Kiel war die geografische Ausweitung im Bereich Packaging, verbunden mit der Erschließung der Märkte in den benachbarten Niederlanden und Belgien, eine logische Konsequenz, so ein Igepa-Sprecher. 

IPS Lamersdorf sieht sich weiterhin als kompetenter Partner für potenzielle Kunden im Bereich der hochwertigen Bedruckung, bei Faltkisten aller Art sowie bei gestanzten und verklebten Produkten. Realisierbar sei alles – von  Kleinauflagen bis hin zu Großserien. Die vorhandene Kundenstruktur der Igepa-Gesellschafter, die hohe Kundentreue in Lamersdorf (trotz zuletzt unruhiger Zeiten) und die Akquise neuer Kunden werde die Entwicklung des Unternehmens in den nächsten Monaten positiv beeinflussen.

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