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Langjährige Wifag-Hauptaktionärin Dr. Ursula Wirz gestorben

Ihre Mehrheitsbeteiligung wurde vor zwei Wochen in eine Stiftung eingebracht

Die Hauptaktionärin des Zeitungsdruckmaschinen-Herstellers Wifag (Bern/Schweiz), Dr. Ursula Wirz, ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Sie hatte die Geschicke des Unternehmens über mehrere Jahrzehnte bestimmt. »Mit dem Hinschied von Frau Dr. Ursula Wirz verliert Wifag an ihrer Spitze eine weitsichtige, erfolgreiche Unternehmerin mit ausgeprägtem sozialem Verantwortungsbewusstsein», sagte Wifag-Verwaltungsrat Goetz Stein gegenüber der Berner Tageszeitung »Der Bund«. Die Trauerfeier findet am 3. Juli um 14 Uhr im Berner Münster statt.
Dr. Ursula Wirz gehörte während 40 Jahren der Wifag-Direktion an, davon die meiste Zeit als Direktionspräsidentin. Das Tagesgeschäft wird seit 2005 wird von Dr. Peter Boeglin geführt.
Vor zwei Wochen regelte sie ihre wirtschaftliche Nachfolge (DD berichtete). Sie brachte ihre Mehrheitsbeteiligung an der Wifag in die Ursula-Wirz-Stiftung ein. Charakteristisch für Dr. Ursula Wirz war ihre Scheu vor zu viel Öffentlichkeit. Medienauftritte waren für sie tabu. Ihr Vater, der Notar Otto Wirz, hatte 1941 zusammen mit Freunden die in Schwierigkeiten geratene Winkler, Fallert AG (Wifag) gekauft. Otto Wirz war 35 Jahre Wifag-Verwaltungsratspräsident gewesen. In der Jubiläumschrift zum 100-jährigen Bestehen der Wifag im Jahre 2004 hatte sich Dr. Ursula Wirz davon überzeugt gezeigt, »dass die Zeitung neben den Bildschirm-Medien eine Zukunft hat«. Die aktuelle Lage bestätigt ihre Aussage: Die Wifag ist gegenwärtig voll ausgelastet. Sie hat Aufträge für ein ganzes Jahr und sucht 60 zusätzliche Mitarbeiter.

Wifag Maschinenfabrik AG http://www.wifag.ch

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