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Laserline baut zweiten Standort in Reinickendorf auf

Druckzentrum investiert fast 8 Millionen Euro in neue Maschinen
 

Der Aufbau der Speedmaster XL 106 durch Heidelberg im Zweischichtbetrieb hat bereits begonnen. Das Team um Laserline-Geschäftsführer Tomislav Bucec (2. v.l., im Bild mit Heidelberg Vorstandsvorsitzendem Bernhard Schreier, rechts) freut sich.

Das Berliner Druckzentrum Laserline will noch in diesem Sommer einen weiteren Produktionsstandort im Berliner Norden eröffnen. Damit soll der gesamte Offsetdruck in den kommenden Monaten in die ehemalige Druckhalle des Cornelsen Verlags nach Reinickendorf ziehen. In den kommenden zwei Jahren sollen zudem Investitionen von mehr als 12,5 Millionen Euro in den Ausbau des Betriebs folgen.

In der ehemaligen Druckhalle des Cornelsen Verlags soll sich der Offsetdruck auf etwa 5000 qm ausbreiten können. Derzeit werden die beiden großen Drucksäle und die dazugehörigen Räume von Grund auf saniert. Insgesamt sollen etwa acht Millionen Euro in neue Offsettechnik investiert werden. Drei neue Offsetdruckmaschinen des Herstellers Heidelberg bilden laut Laserline das Herzstück der neuen Produktionsstätte. Auch für die Druckvorstufe, Logistik und IT werde die zusätzliche Produktionsstätte neu ausgerüstet. Insgesamt werden 92 Mitarbeiter, und damit fast die Hälfte der Belegschaft, an den neuen Standort umziehen. Auf knapp 100 soll die Zahl der Beschäftigten dort wachsen, wenn der Betrieb erst einmal läuft.

Auch am Hauptsitz in der Berliner Scheringstraße stehen Veränderungen an. Der Digitaldruck zieht in den großen Drucksaal um. Dazu kommt der gesamte Bereich des Großformatdrucks, der nach seinem Umzug vom Standort in Bremen derzeit noch in gemieteten Räumen untergebracht ist. Auch der Großformatdruck soll mit neuen Maschinen ausgebaut werden, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Kunden ausgelegt sind. Mit den erweiterten Produktionsmöglichkeiten plant Laserline nach eigenen Angaben dann im Bereich der Werbetechnik zu wachsen.

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