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Lüdin AG stellt Offsetdruck ein und streicht 28 Stellen

Kündigungen sollen im April ausgesprochen werden
 

Die Lüdin AG stellt den Offsetdruck ein und will sich einem Bericht des Tagesanzeigers zufolge künftig auf den Digitaldruck konzentrieren.

Die Druckerei Lüdin in Liestal (Hauptstadt des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz) hat den Offsetdruck eingestellt und will sich einem Bericht der Schweizer Zeitung Tagesanzeiger zufolge auf den Digitaldruck konzentrieren.

Wie das Unternehmen bekannt gab, werden dadurch in der Druckerei 28 von 40 Stellen gestrichen. Die ersten Kündigungen sollen laut der Basler Zeitung (Schweiz) Ende April ausgesprochen werden. Es bestehe ein Sozialplan. Die Offsetdruckerei schreibe seit rund vier Jahren rote Zahlen, wird Verwaltungsratspräsident Mathis Lüdin im Tagesanzeiger zitiert. Alle Anstrengungen, diesen Bereich wieder in die Gewinnzone zu bringen, seien gescheitert. Wie die Basler Zeitung (Schweiz) berichtet, habe man den Umsatz nicht erhöhen, sondern lediglich halten können. Gleichzeitig sei der Ertrag laufend geschrumpft.

Der Betrieb der Bogenoffsetdruckerei soll bis Ende 2012 eingestellt werden. Alternativen zur Schliessung sehe Lüdin angesichts der Probleme der Branche keine. Deshalb mache sich Lüdin, der bis Ende 2010 auch Verleger der 2007 an die AZ Medien verkauften „Basellandschaftlichen Zeitung“ gewesen war, keine grosse Hoffnung, dass im Konsultationsverfahren mit den Personalvertretungen eine Alternative zur Schliessung gefunden wird.

Die Geschäftsbereiche Handel mit Papeterie und Buchhandel sowie Liegenschaften seien nicht vom Stellenabbau in der Druckerei betroffen. Nach dem Wegfall der Arbeitsplätze in der Druckerei sind nach Angaben der Basler Zeitung noch insgesamt 40 Mitarbeiter bei der Lüdin AG beschäftigt.

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