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Lume-Jet baut seine Marktpräsenz in Deutschland aus

Volker Josel ist Country Manager, K&R Grafischer Fachhandel der erste Vertriebspartner
 

Der britische Hersteller von photonischen Druckmaschinen, Lume-Jet, verstärkt seine Marktpräsenz in Deutschland. Dafür hat das Unternehmen Volker Josel zum Country Manager berufen sowie mit K&R Grafischer Fachhandel einen ersten Vertriebspartner gefunden.

Lume-Jet, Entwickler und Hersteller von photonischen Druckmaschinen, baut sein Engagement in Deutschland mit einem Country Manager sowie einem ersten Vertriebspartner aus: So werde Volker Josel als neuer Country Manager künftig den Ausbau des Händlernetzwerkes und des Vertriebs in Deutschland unterstützen. Darüber hinaus konnte die K&R Grafischer Fachhandel GmbH in Garbsen als Vertriebspartner für die Lume-Jet-S200-Druckmaschine gewonnen werden.

Volker Josel verfügt über einem breiten Hintergrund in der Fotoindustrie und über 20 Jahre Erfahrung in der Vermarktung von Technologien im deutschen Markt. „Es ist spannend, mit dieser neuen Drucktechnologie arbeiten zu können“, erklärt Josel. Der Lume-Jet S200 sei ebenso wie die zugrunde liegende Technologie etwas neues.

Wie funktionieren photonische Druckmaschinen?

Druckdienstleister sollen sich damit einen neuen Markt im Bereich des Dokumentendrucks mit besonders hoher Qualität erschließen können. Im Gegensatz zu klassischen Inkjetdrucksystemen verwendet Lume-Jet in seinen Drucksystemen „Inkless Digital Print Heads“ (DPH) mit 288 Leuchtdioden (LEDs), davon 96 x Rot, 96 x Grün, 96 x Blau. Diese stoßen keine Tintentröpfchen aus, sondern senden Lichtstrahlen durch eine konisch geformte Lichtstrahl-Bündeloptik und Sammellinsen auf ein fotosensitives Substrat. Das Substrat besitzt eine Trägerschicht und ist dreilagig mit lichtempfindlichen Schichten versehen, eine für Rot, eine für Grün und eine für Blau. Die drei Farbschichten bilden eine Art Gelatine-Mix, der eine Körnung (Silberhalogenide) aufweist, ähnlich wie bei normalen Fotopapieren. Die Silberhalogenide reagieren jeweils mit den entsprechenden Lichtwellenlängen. Die sogenannte „Lume-Jet-Technologie" soll die Qualität des Silber-Halogenid(AgX)-Mediums im Hinblick auf kontinuierliche Farbverläufe und einen erweiterten RGB-Farbraum bieten. "Ich denke, diese Technologie wird gerade im anspruchsvollen deutschen Druckmarkt seinen Platz finden", prognostiziert Volker Josel.

Erster Vertriebspartner in Deutschland

Das Unternehmen teilte außerdem mit, dass mit der K&R Graphischer Fachhandel GmbH in Garbsen der erste Distributor für Lume-Jet-Maschinen in Deutschland verpflichtet werden konnte. K&R werde im Zusammenhang mit dem Lume-Jet S200 den gesamten Verkauf und Service in Norddeutschland übernehmen. „Wir betrachten den deutschen Markt als wahrscheinlich wichtigste Komponente unserer künftigen Entwicklung außerhalb von Großbritannien, und die Zusammenarbeit mit K&R und mit Volker Josel ist ein entscheidender Schritt zur Unterstützung unseres dortigen Wachstums“, erklärt Miles Bentley, Commercial Director von Lume-Jet. „K&R ist auf jeden Fall unsere erste Verkaufsvertretung in Deutschland; wir suchen aber auch aktiv nach weiteren Distributoren, um den gesamten Markt abdecken zu können.“

Das kann die photonische Druckmaschine Lume-Jet S200

Mit der S200 wird 305 Millimeter breites Fotopapier (Rollenware) verarbeitet. Damit können unter Berücksichtigung des Beschnitts randlose Doppelseiten mit Bunddurchdruck bis zum A3-Querformat (maximal 1000 x 305 Millimeter) erstellt werden – was laut Hersteller ideal für Layflat-Bücher ist. Mit der ICC-Profilierung für den RGB-Farbraum soll auch bei schwierig zu druckenden Pantone-Sonderfarben wie Reflexblau sowie bei Neon-, Metallic- und Pastelltönen eine hohe Farbtreue erreicht werden. Auch ein sattes Schwarz sei darstellbar. Die Lume-Jet-Technologie wurde dafür ausgelegt, die bewährte Halbtonqualität von Silberhalogenidmedien (AgX) sowie den erweiterten RGB-Farbraum zu nutzen. Dadurch sollen strahlende, gleichmäßige Bilder mit hoher Farbgenauigkeit entstehen. Abgestimmt auf die im Mikrometerbereich (entsprechend einem tausendstel Millimeter) liegende Kornauflösung der Medien werden laut Lume-Jet Schriftzeichen und Grafiken mit sehr feinen Konturen abgebildet.

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