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M-Real: Beteiligung an Botnia-Investition in eine Zellstofffabrik in Uruguay

Inbetriebnahme 2007

Botnia, das Versorgungsunternehmen, dessen Anteile von M-Real, UPM-Kymmene und Metsäliitto gehalten werden, will in eine neue Zellstofffabrik in Uruguay investieren. Die geplante jährliche Kapazität der Fabrik soll bei einer Million Tonnen Kurzfaser-Zellstoff liegen. Als Rohmaterial wird gezüchteter Eukalyptus verwendet. Die gesamten Kapitalausgaben betragen rund 1,1 Milliarden US-Dollar. Die Fabrik wird voraussichtlich im Laufe des dritten Quartals 2007 in Betrieb genommen. Botnia hat eine 82,1 Prozent-Beteiligung an Botnia S.A., die das Projekt ausführen wird. Die anderen Eigentümer von Botnia S.A. sind UPM-Kymmene mit einem 12,4-Prozent-Anteil und Metsäliitto mit einem Anteil von 5,5 Prozent.
M-Real veräußert eine 8-prozentige Beteiligung an Botnia für einen Kaufpreis von 164 Millionen Euro an Metsäliitto. Nach Durchführung der Transaktion werden die Beteiligungen an Botnia wie folgt aussehen: M-Real 39 Prozent, Metsäliitto 14 Prozent und UPM-Kymmene 47 Prozent.
Die geringere Beteiligung an Botnia werde angesichts der gestiegenen BCTMP-Kapazität (chemisch gebleichter Zellstoff) zu keiner Ist-Schwächung von M-Real’s Zellstoffbalance führen, heißt es von Seiten des Papierherstellers. Die gegenwärtige Einschätzung sehe vor, dass M-Real, sobald die Zellstofffabrik in Uruguay ihren Betrieb aufgenommen hat, bei ihren eigenen Papierfabriken ein Volumen von Eukalyptus-Zellstoff verwenden wird, das dem Geschäftsanteil von 32 Prozent entspricht.

M-Real http://www.m-real.com

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