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M-Real verkauft Pont Sainte Maxence an Arques

Schlechte Rentabilität der französischen Standorte

M-Real hat am Freitag das Werk Pont Sainte Maxence in Frankreich an das deutsche Unternehmen Arques Industries veräußert. Arques Industries ist auch Mehrheitseigner der Arquana International Print&Media AG.
Grund für den Verkauf der französischen Fabrik sei deren schlechte Rentabilität, erklärte M-Real-CEO Hannu Anttila. Auch der zweite französische Standort, Alizay, bewege sich auf einem unbefriedigenden Niveau. Hier plant der Konzern unter anderem den Abbau von 100 Stellen.
Die Veräußerung der Papierfabrik Pont Sainte Maxence hat einen Verlust aufgrund des Verkaufes von rund 35 Millionen Euro zur Folge, der im Ergebnis des zweiten Quartals 2006 verbucht wird.
Die jährliche Kapazität der Papierfabrik von Pont Sainte Maxence beläuft sich auf 120.000 Tonnen Papier und die Fabrik beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. Als Ergebnis der Transaktion wird M-Reals Umsatz um rund 70 Millionen Euro sinken. Nach Aussage von Hannu Anttila hat M-Real nun sein Ziel, die Einsparungsprogramme, die im Frühjahr 2004 bekannt gemacht wurden und die sich auf ein Volumen von 200 Millionen Euro belaufen, erreicht. Die Planung weiterer Einsparprogramme befinde sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium.

M-Real http://www.m-real.com

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