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M-Real verkauft Werk in Hallein an Schweighofer-Gruppe

Anteile an Myllykoski gehen an UPM

Das Werk in Hallein geht von M-Real an die Schweighofer-Gruppe über.

Der Papierhersteller M-Real, Teil der finnischen Metsäliitto-Gruppe, verkauft sein Zellstoffwerk im österreichischen Hallein an die auf Forstwirtschaft spezialisierte Schweighofer-Gruppe, eine familiengeführte Dachgesellschaft mit Unternehmen in verschiedenen Branchen und Ländern. Zudem will M-Real seine Anteile an Myllykoski Paper in Höhe von 35 Prozent an UPM Kymmene verkaufen.

Die Schweighofer-Gruppe übernimmt von M-Real zudem ein Biomasse-Kraftwerk, die 2009 stillgelegte Papierfabrik sowie das Werksgelände am Standort Hallein. Das Zellstoffwerk hat eine jährliche Produktionskapazität von etwa 160.000 Tonnen Zellstoff. Zur Zeit sind ungefähr 200 Mitarbeiter am Standort Hallein beschäftigt. Der Wert der Transaktion beläuft sich auf etwa 34 Mio. Euro.

Der Verkauft von Hallein wird den Jahresumsatz von M-Real voraussichtlich um etwa 75 Mio. verringern, jedoch das Betriebsergebnis des Papierherstellers um fünf Mio. Euro verbessern. Der Transaktion muss seitens der österreichischen Behörden noch zugestimmt werden; sie soll dann im Laufe des dritten Quartals 2011 abgeschlossen sein. M-Real will nach eigenen Angaben noch zwölf bis 15 Monate lang den in Hallein hergestellten Zellstoff verkaufen, bis die Schweighofer Gruppe ein eigenes Vertriebssystem aufgebaut hat.

Des Weiteren will M-Real seine Anteile an Myllykoski Paper in Höhe von 35 Prozent an UPM Kymmene verkaufen. Die Transaktion steht in Zusammenhang mit der Übernahme von Myllykoski und Rhein Papier durch UPM und soll ebenfalls im dritten Quartal 2011 abgeschlossen sein.

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